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Stunde der Ratte , Die

Info

OT: 
Food of the Gods II

AT:
Der Angriff der Killerratten
Gnaw: Food of the Gods II

Jahr: KAN 1989
R:
Damian Lee
B:
Richard Bennett, E. Kim Brewster
K:
Curtis Peterson
M:
Steve Parsons, Dennis Haines
D:
Paul Coufos, Frank Pellegrino, Lisa Schrage, Colin Fox

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Ein Hilferuf ereilt Uni-Dozent Dr. Neil Hamilton (Paul Coufos), seines Zeichens Fachmann für Pflanzenhormone: Seiner ehemaligen Doktormutter (Jackie Burroughs) wachsen im wahrsten Sinne die Probleme über den Kopf. Sie hatte einem zwergwüchsigen Knaben (Sean Mitchell) ein neues Wachstumshormon gespritzt, worauf der etwa achtjährige Lauser geradezu blitzartig an Höhe gewonnen hat und entsprechend verhaltensauffällig geworden ist. Da das Riesenbaby weiterwächst und die Ärztin seiner nur mit Elefantendosen einschlägiger Betäubungsmittel Herr wird, soll Hamilton klären, was denn den Riesenwuchs auslöst und am besten ein Gegenmittel finden.
Als der Doc von Tomaten auf Ratten als Versuchsobjekte umsteigt, geraten die Dinge außer Kontrolle. Tierschützer rippen das Labor, die Ratten entkommen, darunter eine hormongepowerte Riesenratte, die sich empfiehlt, indem sie vorher noch einem der Ökos die Kehle aufschlitzt. Der Wachstumsfaktor verbreitet sich allein über Körperflüssigkeiten, und so setzt in der Rattenpopulation ein munteres Wachstum ein, das als Energiequelle reichlich Menschenfleisch benötigt. Während Doktor Hamilton, wenn er nicht gerade forscht, mit seinem Assi Josh (Frank Pellegrino) in Heizungskeller und Kanalisation auf Rattenjagd begibt, schiebt die Uni-Leitung die sich häufenden blutigen Todesfälle natürlichen Umständen zu. Schließlich werden zur Eröffnung eines neuen Sportkomplexes jede Menge wohlbetuchter Ehemaliger erwartet, die man nicht verprellen möchte.

Zitate:

„Es ist so, als wollte jemand einen Martini mixen, und es kommt LSD heraus.“ (Neil erläutert den Wirkmechanismus)

„Wir wollen den Vorfall nicht an die große Glocke hängen: Alles, was wir haben, ist ein toter Junge ohne Gesicht.“ (Der ermittelnde Bulle (Michael Copeman) glaubt nicht so recht an Riesenratten)

„Dem Studenten, der angefahren wurde, wurde der halbe Arsch weggefressen.“ (Fakten! Fakten! Fakten!)

Die Kritik des Gunslingers:

Ziemlich öder, allerdings für Trash-Geeks interessanter Rattenheuler, der als Sequel des knapp 15 Jahre zuvor entstandenen Bert-Gordon-Krachers „Die Insel der Ungeheuer“ daherkommt.
Beiden gemeinsam sind allerdings nur die allerdings bei ersterem besser ins Bild gesetzten Riesenratten und ein gerüttelt Maß an Trashelementen. Hier wird beispielsweise Riesenwuchs mit Hilfe von verkleinerten Kulissen simuliert; ein Uni-Prof, der mit dem Wachstumsmittel in Berührung gekommen ist, zersetzt sich – warum eigentlich? - zu einer blubbernden Masse; in den Beißszenen hängen eher Stoffbeutel mit Zähnen denn Ratten an den Opfern. Große Klasse ist auch die Szene, in der die Riesenratte einem Studenten ans Gemächt geht, der gerade sein Wasser an einem Busch abschlagen will. Sie hetzt den Stehpisser mit nacktem Arsch über den Campus, und zwar solange, bis er mit angefressener Kiste vor ein Auto läuft. Dessen Fahrer wird im übrigen gerade von einer weiteren Ratte um seine Eingeweide erleichtert. All’ dies ist untermalt von einem zumeist üblen Synthie-Score.

Rating: $$ (Trash: $$$$)

Splatter:

4/10

 

 

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