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Tamara

Info

OT: 
Tamara

Jahr: USA/KAN 2005
R: Jeremy Haft
B: Jeffrey Riddick
K: Scott Kevan
M: Michael Suby
D: Jenna Dewan, Katie Stewart, Matthew Marsden, Chad Faust

Quelle: TV (Pro 7)

 

Inhalt

Tamara (Jenna Dewan) ist ein unauffälliges Mädchen, das mit ihrem Alkie-Vater (Chris Sigurdson) zusammenlebt, sich für Hexerei interessiert und für ihren Englischpauker Bill Natolly (Matthew Marsden) schwärmt. So eine kriegt natürlich immer Haue auf dem Schulhof. Ganz schlimm wird’s, als die Schulbehörde Doping-Tests durchführen lässt und zeitgleich in der Schülerzeitung ein Aufsatz Tamaras erscheint, der eben Doping zum Thema hat.
Rasch steht für die fiesen Holzköpfe Shawn (Bryan Clark) und Patrick (Gil Harcohen), die beim Dopingtest auffliegen, fest, wer ihnen die Suppe eingebrockt hat. Sie klügeln einen bösartigen „Streich“ aus, in den sie auch nichtsahnende Klassenkameraden verwickeln. Am Ende ist Tamara tot, und alle Beteiligten geloben aus unterschiedlichen Beweggründen Stillschweigen. Die Leiche wird im Wald verscharrt, und Schwamm drüber. Doch eins geschissen, sage ich mal etwas derbe: Am nächsten Tag erscheint Tamara wieder zum Unterricht, und aus dem hässlichen Entlein ist der sprichwörtliche Schwan geworden, der noch einiges vorhat.

Zitate

Chloe: „Das, was wir getan haben, ist durch nichts zu entschuldigen.“ - Tamara: „Ich will gar keine Entschuldigung.“ - „Aber was dann?“ - „Das werdet ihr sehen.“ (… aber zumeist leider nicht überleben ;-))

Alison (Claudette Mink): „Ich habe sie beide umgebracht.“ - Bill: „Das tut mir leid, Schatz.“

Die Kritik des Gunslingers:

Ab und an ist es soweit, und der Gunslinger ist bereit, sich eine zünftige Teenie-Schlachtplatte servieren zu lassen, wie den Grillteller „Akropolis“ vom Perser deines Vertrauens. Also, Pilsette geköpft, und los geht’s.
„Tamara“ hat es hierzulande selbstredend nicht auf die große Leinwand geschafft und direkt auf dem Silberling das Licht der Welt erblickt. Kein Wunder, denn optisch verharrt der Streifen auf gehobenem TV-Niveau. Zudem plätschert er zumeist in den bekannten Bahnen dahin: Hässliches Entlein wird gequält und erschafft sich als Rachegöttin neu. Da fallen einem Streifen von „Carrie“ bis zu Fulcis „Aenigma“ ein.
Hier allerdings neu ist, dass die Protagonistin nicht vor allem aus Vernichtungswillen ihren Platz unter der Grasnarbe aufgibt, sondern aus Liebe, sprich, um den Englischpauker endlich für sich zu gewinnen. Die Leichen sind dabei streng genommen nur Kollateralschaden. Als Rächerin tritt Tamara dazu nicht selbst in die Bütt, sondern kohortiert durch Hexenkraft die Verursacher ihres Schlamassels, die die Drecksarbeit und gleich sich selbst erledigen.
Was den Streifen dann doch nur im Durchschnittlichen verharren lassen, sind seine Überraschungs- und Humorarmut und – gravierender noch – die fehlende Spannung. Richtig grottig geraten sind dazu das Finale im Krankenhaus und das an den Haaren herbeigeschleifte offene Ende. Gut sind allerdings ein paar recht derbe Splattereien, in denen das Fressen von gläsernen Bierpullen und die Selbstverstümmelung mit dem Teppichmesser hervorstechen. Für einige Überraschungsmomente sorgen einige nett gemachte Traumsequenzen, die die Realitätsebene verschieben. Aber unter Pilsetteneinfluss lässt halt auch das Reaktionsvermögen nach: Don't drink and drive ;-).

Rating: $$$

Splatter:

5/10

 

 

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