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Todesgriff der roten Maske, Im

Info

OT: 
The Oblong Box

Jahr: GB 1969
R:
Gordon Hessler
B:
Lawrence Huntington, Christopher Wicking (nach Poe)
K:
John Coquillon
M:
Harry Robinson
D:
Vincent Price, Christopher Lee, Peter Arne, Hilary Heath ("Hilary Dwyer")

Quelle: DVD (ems)

 

Inhalt

Sir Julian Markham (Vincent Price), der zusammen mit seinem Bruder Edward (Allister Williamson) eine Plantage in Afrika betreibt, rettet diesen aus den Händen rachsüchtiger Eingeborener.
Zurückgekehrt nach England, hat sich Edward verändert: Sein Gesicht ist nicht nur völlig entstellt, sondern er ist anfallsweise auch so aggressiv, dass ihn sein Bruder in einem Zimmer des Landhauses wegschließen muss. Edwards einziger Kontakt zur Außenwelt ist Sam Trench (Peter Arne), Freund und Anwalt der Familie, mit dem er einen Fluchtplan ausheckt. Trench kennt einen afrikanischen Medizinmann (Harry Baird), der Edward in eine todesähnliche Starre versetzen soll, so dass er als Leiche das Anwesen verlassen kann. Teil Eins des Planes klappt, Teil Zwei schlägt fehl, weil Vince seinen Bruder möglichst schnell unter die Erde bringen will, was Trench auch herzlich wurscht ist: Hauptsache, er hat schon kassiert.
Glück im Unglück: Leichendiebe buddeln Eddie zufällig wieder aus, um den Corpus gegen Cash beim experimentierfreudigen Doktor Newhart (Christopher Lee) abzuliefern. Edward taut wieder auf und zwingt den Dok, ihn zu verstecken und zu versorgen, soll er ihn nicht an die Polizei verpfeifen. Als rotmaskiertes Phantom stromert der Adlige nun durch die Nacht, um Rechnungen zu begleichen und das Geheimnis um die Geschehnisse in Afrika zu lüften.

Die Kritik des Gunslingers:

Gordon Hessler übernahm die Regie zu „The Oblong Box“ vom fähigen Michael Reeves, der sich leider kurz nach Beginn mit einer Überdosis Pillen für immer verabschiedet hatte. Hessler ist eher ein Mann fürs Grobe, wenngleich ihm dieser Film recht gut gelungen ist.
Etliche Beteiligte wie Price, Dwyer, Rupert Davies und auch Kameramann John Coquillon waren auch schon beim "Hexenjäger" beteiligt. Die Fotografie und damit die Stimmung sind für meinen Geschmack etwas clean, die Atmosphäre nicht so satt wie bei den Hammer-Produktionen. Doch weiß diese Mischung aus Voodoo, Lebendig Begraben, Rache und Friedhofsschändung zu unterhalten. Es gibt eigentlich keine positive Figur: Sie alle sind fixiert und/oder schuldbeladen, was einer gewissen Düsterniss Vorschub leistet. Dazu gibt’s die für Gordon Hessler fast schon obligatorischen Gore-Effekte, allerdings stark abgemildert durch die Verwendung gar zu roten Filmblutes, sowie etwas Sex in Form der Nutte Hazel/Heidi (Uta Levka), die der gute Eddie nach Dienstleistung und Unverschämtwerden blanken Stahl kosten lässt.

Rating: $$$+

Splatter:

3/10

 

 

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