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Todeskralle des grausamen Wolfes, Die

Info

OT: 
El Retorno de Walpurgis

AT:
La Noche del Asesino (MEX)
Die Nacht der teuflischen Orgien (sic!)

Jahr: SP/MEX 1973
R:
Carlos „Charles“ Aured
B:
Jacinto Molina Alvarez („Jack Moll“), Edward Mannix
K:
Francisco “Frank” Sanchez
M:
Antonio Garcia Abril
D:
Jacinto Molina Alvarez ("Paul Naschy"), Fabiola Falcón ("Faye Falcon"), Fernando Sanchez Polack, Mariano Vidal Molina (“Vinc Molina”)

Quelle: VHS (Anolis/Atlas)

 

Inhalt

Im Mittelalter ging’s hoch her, und man bediente sich bekanntlicherweise eher rustikaler Methoden, um dem Bösen das Handwerk zu legen. So lässt Ritter Ireneus Daninsky ("Paul Naschy") den gesamten satanischen Clan der Barthorys kurzerhand über die Klinge springen. Als sozusagen letzte Amtshandlung verflucht Oberhexe Elisabeth (Maria Silva) Daninsky und die Seinigen auf dem Scheiterhaufen bis zum Sankt Nimmerleinstag.
Anfang des 19. Jahrhunderts nun erlegt der letzte Daninsky-Spross Waldemar ("Paul Naschy"), aus dem die deutsche Synchro Vladimir macht, mit Silbermunition vermeintlich einen Wolf, der sich bei näherem Hinsehen allerdings als Mensch entpuppt. Waldemar offeriert der Sippe des Toten, eine durchreisende Zigeuner-Truppe, ein Schmerzensgeld, das diese nicht nur brüsk zurückweist. Am gleichen Abend setzen sie dazu die schöne Ilona (Inés Morales) in Marsch, um endlich den vor Jahrhunderten ausgestoßenen Fluch in Kraft zu setzen. Waldemar verliebt sich in das schöne Kind, das ihn allerdings in der Walpurgisnacht mit allerhand schwarzer Magie traktiert und anschließend das Weite sucht.
Von nun an ist Daninsky nicht mehr der Alte, zerquält von Alpträumen und Schlaflosigkeit. Gleichzeitig schießen in der Gegend die Gerüchte über satanische Umtriebe ins Kraut, genährt durch eine unheimliche Mordserie in Vollmondnächten, die einer „wolfsartigen“ Kreatur zugeschrieben werden. Daninsky weiß bald selbst, dass er nicht ganz unschuldig ist an den vollmondnächtlichen Metzeleien, doch es gibt nur einen Weg den Fluch zu brechen.

Zitate:

Maria (Maritza Olivares („May Oliver“)): „Ich komme als Jungfrau, und ich werde erst als Frau wieder gehen.“ – Waldemar: „Sie sind verrückt. Lassen Sie mich allein.“ (So streng ist Daninsky am Ende dann aber doch nicht ;-))

Die Kritik des Gunslingers:

In diesem Streifen schlüpft "Paul Naschy" zum wiederholten und nicht letzten Mal in die Rolle des Wolfsmenschen Waldemar Daninsky. Ich muss zugeben, dass ich eher ein kleines Trash-Schmankerl erwartet hatte, als einen überaus solide gemachten Horrorfilm. Insofern hielt sich die Enttäuschung in sehr engen Grenzen.
Der spanische Regisseur Carlos Aured legt einen atmosphärischen, düsteren Grusler mit dezenten Splattereinlagen vor, dem so ziemlich jedes Trash-Appeal abgeht. Ausnahme bildet das im Mittelalter spielende Intro, was ein wenig blechern und unchoreographiert rüberkommt. Die Ausstattung ist ansonsten authentisch und wird dazu durch eine gute Kameraarbeit entsprechend gewürdigt. Die Verwandlungsszene Mensch-Wolf, die selbstredend in keinem Werwolfstreifen fehlen darf, ist durch Überblendungen etwas unspektakulär gelöst, doch dafür gibt’s am Rande für die Zeit recht explizite Grausamkeiten und sogar Hackepeter ;-).
Darstellerisch geht der Streifen in Ordnung, wobei hier die Nebenrollen stärker besetzt sind als die Hauptakteure. Fürs Auge sind Inés Morales, Maritza Olivares und natürlich Faye Falcon zuständig, die sich alle auch mal unbekleidet vor die Linse begeben.
Fazit: unterhaltsamer Horrorfilm, der trotz einiger Schwächen keine Minute langweilt.

Rating: $$$$

Splatter:

5/10

 

 

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