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Todesschrei der Hexen, Der

Info

OT: 
Cry of the Banshee

Jahr: GB 1969
R:
Gordon Hessler
B:
Christopher Wicking, Tim Kelly
K: John Coquillon
M: Les Baxter
D: Vincent Price, Hillary Heath, Patrick Mower, Stephen Chase

Quelle: TV (Kabel 1)

 

Inhalt

Die Lieblingsbeschäftigung des sadistischen Lord Edward Whitman (Vincent Price) ist im England des 16. Jahrhunderts die gnadenlose Hexenjagd. Als er die Sekte von Oona (Elisabeth Bergner) in bewährter Manier aufmischt, verflucht diese ihn und seine Familie.
Kurz darauf fallen erste Schafe einem anscheinend tollwütigen Hund zum Opfer, der sich aber zunehmend bis in den Whitman-Clan vorfrisst. So enden der jüngere Sohn Sean (Stephen Chase) und Whitmans Gattin, die vom Wahnsinn umflorte Lady Patricia (Essy Persson), in den Reißzähnen der Bestie. Doch es scheint mehr dahinter zu stecken, denn das Morden geht weiter, auch nachdem das Tier erlegt worden ist. Stallbursche Roderick (Patrick Mower), der ein noch besseres Verhältnis zu Tieren hat als der alte Franz von Assissi, ist daran nicht ganz unbeteiligt.

Die Kritik des Gunslingers:

Rüdes Horrorstück, das der Brite Gordon Hessler 1969 für Roger Cormans American International Pictures drehte und das im Fahrwasser des ein Jahr zuvor erschienenen "Hexenjägers" (Michael Reeves) daherkommt. Sein Team rekrutierte Hessler wieder aus dem Bestand des Hexenjägers sowie seines eigenen Streifen "Der Todesgriff der roten Maske", dessen Regie er vom überraschend verblichenen Michael Reeves übernommen hatte: Hilary Heath, Vincent Price, Drehbuchautor Wickering oder Kameramann Coquillon waren mit an zumindest einem der genannten Filme beteiligt.
Es wird gefoltert, gemordet und "nackich gemacht", dass es eine wahre Pracht ist. Atmosphäre oder gar Spannung kommen allerdings gar nicht erst auf. Dafür sind die schauspielerischen Leistungen zu dürftig - selbst Vince Price spult seinen Part ziemlich lustlos ab - und die Geschichte zu schwach, wenngleich es zum Schluss noch einen netten Schlussgimmick gibt. Interessant ist, dass im Vergleich zu anderen Hexenjägerfilmen der ziemlich lächerliche Zirkel um Oona wirklich Satan anbetet und eine gewisse Macht ausübt, so dass die Hexenverfolgungen sogar gerechtfertigt scheinen. Daran ändert auch Oonas schlussendlicher halbwarmer Appell an ein friedliches Miteinander nichts.

Rating: $$

Splatter:

3/10

 

 

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