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Tot und Begraben

Info

OT: 
Dead & Buried

Jahr: USA 1981
R: George A. Sherman
B: Ronald Shusett, Dan O`Bannon
K: Steve Poster
M: Joe Renzetti
D: James Farentino, Melody Anderson, Jack Albertson, Joe Medalis

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Der Fotograf George LeMoyne (Christopher Allpart) macht Urlaub im Ostküstenweiler Potters Bluff. Schon bei seinem ersten Trip an den malerischen Strand schmeißt sich ihm eine Blondine (Lisa Blount) mit befreitem Dekolletee nachgeradezu an den Hals und bietet ihm eine gepflegte Knatterei an. Der in Wallung geratene George wird aber rasch abgekühlt, äh, nicht wirklich, denn mit einmal ist er von einer Rotte Menschen umstellt, die ihn erst windelweich hauen und dann anzünden. Sheriff Dan Gillis (James Farentino) muss den als Unfall getarnten Übergriff aufklären und bekommt es bald darauf mit einer steigenden Zahl offensichtlicher Morde zu tun, zu denen sich im übrigen auch der im Krankenhaus von geheimnisvoller Hand endgültig gemeuchelte George gesellt. Die schwer verstümmelten Opfer landen auf dem Tisch des örtlichen Leichenbeschauers und Bestatters Dobbs (Jack Albertson), einem verkrachten Mediziner, der vor allem 30s-Jazz im Glenn-Miller-Style konsumiert und sich für einen gar rechten Künstler hält. Dan vermutet bald Arges, als Augenzeugen zufolge einige der Toten blühend wie der junge Tag wieder in Potters Bluff gesehen werden, eigentlich belegte Gräber leer sind, seine Gattin (Melody Anderson) sich für Okkultismus interessiert oder sich ein Unfallopfer seinen am Kühlergrill zappelnden, abgerissenen Unterarm schnappt und damit das Weite sucht.

Zitate

„Welcome in Potters Bluff!“ (Wer diese Worte vernimmt, der kann schon mal sein Stundenglas an sich nehmen)

Dobbs: “I can fix that, Dan.“ (Fragt sich nur, was ;-))

Die Kritik des Gunslingers:

Sehr gelungener, atmosphärischer Oldschooler, der dazu noch mit einigen sparsamen, dafür aber effektiv eingesetzten Splattereien aufwartet. Offensichtlich Pate standen wohl insbesondere John Carpenter, vor allem mit „The Fog“, oder auch Stephen King. Dazu gibt’s eine Prise „Verrückter Wissenschaftler“ und eine Spur gut abgehangener Zombiearomen. Fertig ist eine Mischung, die trotz einiger Ungereimtheiten weit über den üblichen US-Dutzendschrott hinausragt, der seit den 70er-Jahren das Genre bis heute dominiert. Zusätzliche Punkte fährt der Film mit seinem gut aufgelegten Cast und dem Score ein, der die Stimmungen der einzelnen Sequenzen klasse einfängt und verstärkt. Auch beim schwarzen und hoffnungslosen Finale lässt sich der Streifen nicht lumpen, wenngleich sich aus der heutigen Seherfahrung heraus die damals sicher erfolgte Überraschung ein wenig abgeschwächt hat. Die Drehbuchautoren Shusett und O’Bannon schufen im übrigen auch „Alien“.

Rating: $$$$+

Splatter:

6/10

 

 

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