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Trailer Park of Terror

Info

OT: 
Trailer Park of Terror

Jahr: USA 2008
R: Steven Goldmann
B: Timothy Dolan
K: Jeff Venditti
M: Alan Brewer
D: Nicole Hiltz, Lew Temple, Jeanette Brox, Ed Corbin

Quelle: DVD (Capelight) Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Ihr Leben lang hat Norma (Nicole Hiltz) im Trailerpark Tophet Meadows zugebracht als Teil des dortigen „White Trash“ aus Schmugglern, Gras-Bauern, asiatischen Nutten, Mördern oder schlichtweg Freaks. Als Normas neuer Lover (Brock Cushner) nach einem Streit mit ein paar Asis dort in einem Stahlgitterzaun sein Leben aushaucht, fährt die Hoffnung auf ein besseres Leben dahin wie ein dünner Furz. Satan (Trace Adkins) himself drückt der frustrierten Blondine im Tausch gegen ihre Seele ein durchgeladenes, abgesägtes Sturmgewehr in die Hand und dann wird aufgeräumt. Schließlich ist die Muni alle und der Job getan: Norma dreht in ihrem Trailer die Gaspulle auf und nimmt ein letztes Kippchen zu sich. RRRRUMMMS! Im Lauf der nächsten 20 Jahre verschwinden in dem Gebiet des verwüsteten Trailerparks immer wieder Trucker auf Nimmerwiedersehen, bis die Einheimischen das Gelände panisch meiden. Ein paar schwer erziehbare Jugendliche unter Aufsicht von Pastor Lewis (Matthew Del Negro) macht für ein kirchliches Läuterungsprogramm eine Landpartie. Da man natürlich auf die Warnungen der Locals nichts gibt, nutzt die Gruppe selbstredend die verrufene, aber Abkürzung versprechende Straße. Der Bus knallt im Unwetter auf einen unbeleuchtet abgestellten Truck. Da weder Handy- noch GPS-Empfang funktionieren, begibt sich der Trupp unverletzt ins gerade ums Eck liegende Tophet Meadows, das erstaunlicherweise so aussieht wie vor der Katastrophe. Wärmstens empfangen von Norma, die ihren schärfsten Fummel angelegt hat und schöne Geschichten zu erzählen weiß, entschließt man sich, hier die Nacht zu verbringen. Während sich die Reisenden im Namen des Herrn wahlweise zur Ruhe oder zu einer letzten Knatterei begeben, werden die Bewohner des Trailerparks erst so richtig munter.

Zitate

„Ah! Hershell Gordon Lewis. Der Mann könnte im Flugzeug einen abseilen, und ich wär’ mit `ner Tüte Popcorn da, um zuzugucken.“ (Das nennt man Kennerblick ;-))

Norma: „Wenn ihr Hilfe sucht, dann seid ihr hier richtig.“ ( :-) )

Marv (Lew Temple): „Ich bezahl dich doch nicht dafür, dass du deinen Titten beim Wachsen zusiehst.“

Amber (Harley Marie Norman): „Oh, Gott!“ – Norma: „Gott? Der hat seinen Arsch hier schon lange nicht mehr blicken lassen.”

Norma: „Nichts kriegst du hin, du breitgeficktes Stück Scheiße!“ (Norma zu Stank, der beim Zombie-Snuff-Porno vergessen hat, die ‚Rec’-Taste zu drücken)

Darlene (Trisha Rae Stahl): „Denkst du vielleicht, ich lasse einen fetten Arsch wie deinen wieder aus der Pfanne?“ (Und aus die Maus)

Stank (Ed Corbin): „Du hast nicht wirklich gelebt, wenn du nicht Stanks Dörrfleisch gekostet hast.“ (Erst recht nicht, wenn du selbst dafür die Grundlage bist)

Die Kritik des Gunslingers:

Mit seinem ersten langen Kinostreifen gelang Steven Goldmann, bisher nur im TV und vor allem als Clip-Regisseur – Metallica, Bruce Springsteen, Kelly Preston etc. – in Erscheinung getreten, ein Werk, das auch abseits von Trashgesichtspunkten bestehen kann. Die Independent-Produktion, die nach einer US-Comic-Serie entstand, legte dabei besonderen Wert auf Optik und Effekte, während die Geschichte der eigentliche Schwachpunkt ist. Überraschungen gibt es keine, und irgendwie hat man alles schon mal gesehen. So bleibt mangels Charakterzeichnung der Horror auf der Strecke und der Streifen unter seinen Möglichkeiten: Die Opfer sind herzlich egal, weil relativ gesichtslos und dienen letztlich nur der FX-Abteilung als Tummelplatz.
Der zitategespickte Film ist aber solide gemacht, und zwar mit fähigem Personal vor und hinter der Kamera sowie mit - wie es so schön neudeutsch heißt - „Tongue-in-Cheek“ umgesetzt. Es gibt handfeste Splattereien, die aber allesamt durch den eigenwilligen Humor gebrochen werden. Wenn Zombie Roach (Myk Rodford) etwa einem vollgedröhnten Junkie-Mädchen (Stephanie Black) mit einer niedlichen Stichsäge den Unterarm absägt und die sich begeiert, weil sie sich auf einem besonders derben Trip wähnt, ist das einfach klasse. Oder Norma, die sich nicht nur öfter das Gesicht neu ankleben muss, sondern auch die Brüste mit Hilfe einer kleinen Pressluftpulle in Form bringt. Oder Sergeant Stank, der zombiefizierte Sado-Schlachter, der den gefesselten Alex (Ryan Carnes) in die Geheimnisse der Dörrfleisch-Zubereitung einweiht und ihn dabei ausweidet und frittiert. Oder …
Die Kameraführung ist besonders im ersten Teil gelungen und die Splatter-Effekte überzeugend in Szene gesetzt. Der Score bietet eine Mischung aus trockenem Rythm’n’Blues und Bluesrock. Nice Stuff!

Rating: $$$ (Rating: $$$$+)

Splatter:

7/10

 

 

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