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Truth or Dare

Info

OT: 
Truth or Dare

Jahr: GB 2012
R: Robert Heath
B: Matthew McGuchan
K: James Friend
M: Richard Pryn
D: David Oakes, Jennie Jacques, Liam Boyle, Alexander Vlahos

Quelle: DVD (Mad Dimension). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Das schönste am Studium sind die Semesterferien und die einleitenden Abschlussfestivitäten. Dementsprechend zünftig lassen es die Kommilitonen um den großmäuligen Chris (Jack Gordon) krachen, als die nächste Auszeit ansteht. Alk und sonstige Erfrischungen werden en gros verköstigt; die Mädels sind willig, ein Hoch aufs muntere Studentenleben.
Allerdings läuft die Party beim bei besoffenen Teens und Twens offensichtlich beliebten Spielchen „Wahrheit oder Pflicht“ aus dem Ruder: Als Felix (Tom Kane), ein etwas nerdiger Klemmi, der süßen Gemma (Florence Hall) dabei öffentlich seine Zuneigung gesteht, sieht deren Freund, eben jener Chris, rot. Felix verlässt mit blutender Nase und bloßgestellt die muntere Truppe.
Ein paar Monate später kriegen die Beteiligten eine Einladung, ausgerechnet von Felix, der zu seiner Geburtstagsparty bittet. Da die Hoffnung auf freien Sprit die Hirnaktivitäten nahe Null gedreht hat, werden die Partytiere auch nicht misstrauisch, als sich die Location als recht einsam gelegene Jagdhütte entpuppt. Gastgeber ist zudem nicht Felix, sondern dessen Bruder Jason (David Oakes), da Felix angeblich noch in Chile festsitzt – Flieger verpasst. Ihr versteht?
Egal. Man bleibt, macht es sich gemütlich und fällt aus allen Wolken, als Jason die eigentlichen Partyaktivitäten eröffnet: Es heißt wieder „Wahrheit oder Pflicht“, allerdings in einer extrem ungemütliche Variante.

Zitate

Jason (zu Gemma): „Die Frage nach einem Date hat sich wohl jetzt erledigt?“

Die Kritik des Gunslingers:

Robert Heath verknüpft in seinem Streifen verschiedene Genremuster zu einem insgesamt unterhaltsamen, wenn auch wenig Neues fördernden Blend: Angefangen vom klassischen Rachemotiv des gedemütigten Außenseiters über „Deep-in-the-Woods“-Anleihen bis zum „Torture-Porn“.
Der Film beginnt sehr langsam: Die Kamera streunt über die Semesterabschlussfeier und präsentiert die Protagonisten als samt und sonders unsympathische, weil komplett auf sich selbst fixierte Partypeople. Die Geschichte nimmt erst mit Eintrudeln der Einladung Fahrt auf, auch wenn das Buch sich ganz schön verbiegen muss, um das Partyvolk endlich an den Ort des eigentlichen Geschehens zu verbringen. Als die Gäste am feudalen Landsitz von Felix’ Familie eintrudeln und diesen verschlossen vorfinden, lotst sie ein mürrischer Verwalter (David Sterne) in den grünen Tann: „Ist eine halbe Meile, aber mit euren Autos kommt ihr da nicht durch.“ Spätestens da hätte jeder, der seine fünf Zwetschgen beieinander hat, vom Besuch der ominösen Feier Abstand genommen.
Nun ja, wir sind aber ja nicht hier, um Erbsen zu zählen. Im Hauptteil geht’s nahezu als Kammerspiel weiter. Jason entpuppt sich aber leider als recht einfallslos, was die aufgefahrenen – äh – Zwangsmittel angeht. So muss die Nummer mit der Batteriesäure gleich zweimal herhalten. Den Streifen hebt über einschlägige Teen-Slasher allerdings heraus, dass er versucht, seinen jugendlichen Protagonisten Konturen zu verleihen und sie nicht nur als Futter für die Blutmühle verheizt. Das ist sogar teilweise gelungen.
Es gibt ein paar mildere Splattereien – zum Beispiel appe Finger, Schusswunden, die Batteriesäure ;-) –, aber ansonsten bleibt’s optisch recht unspektakulär. Zwar ist das Ende wohl für die Meisten vorhersehbar, doch gibt’s immerhin ein, zwei Twists, die ein wenig Überraschung in die Partytüte packen.

Rating: $$$

Splatter:

5/10

 

 

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