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Venom - Der Biss der Teufelsschlangen

Info

OT:
Venom

AT:
Backwater (USA)
The Reaper (USA)

Jahr: USA 2005
R: Jim Gillespie
B: Flint Dille, John Zuur Platten, Brandon Boyce
K: Steve Mason
M: James L. Venable
D: Agnes Bruckner, Jonathan Jackson, Rick Cramer, Laura Ramsey

Quelle: TV (Pro 7)

 

Inhalt

Um eine Beziehungsdiskussion zu führen, haben sich Eden (Agnes Bruckner) und Eric (Jonathan Jackson) ausgerechnet eine enge Brücke ausgesucht. Klar, dass es zudem mitten in der Nacht ist und, so ist’s Usus mitten in Louisiana, kräftig nebelt. Frisch vom Friedhof kommend, wo sie gerade einen seltsamen Koffer ausgebuddelt hat, kommt Mambo-Priesterin Miss Emmie (Deborah Duke) dahergebraust. Sie verliert auf der Brücke die Kontrolle über ihren Wagen, der im Brückengeländer über dem Fluss hängen bleibt.
Glücklicherweis’ ist Abschlepp-Unternehmer Ray (Rick Cramer) vor Ort, der die Voodoo-Oma allerdings nur fast tot aus der Karre ziehen kann. Als er dann noch den wertvollen Koffer bergen will, stürzt das Auto in den Fluss, und Ray wird vom putzmunteren Inhalt des Gepäckstücks – einigen fetten Schlangen – heftig zur Brust genommen. Doch Rays Aufenthalt in der Leichenhalle ist recht kurz: Das mörderische Schlangengezücht diente Miss Emmy dazu, bei Voodoo-Ritualen die Seelen von Mördern, Sadisten, Triebtätern und weiteren netten Mitmenschen zu reinigen. Nun stecken die Reptilien bis zur Halskrause voll mit Bösem, was sie auf den uneigennützigen Abschlepper übertragen haben. So erhebt der sich also vom Obduktionstisch und startet eine neue Karriere als Seelenfänger, der für die dunkele Seite der Macht arbeitet. Mittels Packhaken, Sandstrahler, Ketten und seinem monströsen Abschleppwagen begibt er sich auf die Jagd nach den eher flachen Seelchen der Dorfjugend.
Und weder Schrotflintengebrauch noch alte Voodoo-Rituale scheinen den untoten Abwrackunternehmer stoppen zu können.

Zitate

Deputy Turner (Method Man): „Vier Jahre Polizeiakademie, und ich muss so’n Scheiß machen.“ (Nicht mehr lange, mein Guter, nicht mehr lange)

Rachel (Laura Ramsey): „Dieser Voodoo-Scheiß macht mich voll fertig.“

Die Kritik des Gunslingers:

Was Jim Gillespies Teen-Slasher durch seine Überraschungsarmut verspielt, macht er teilweise wett durch die gelungen umgesetzte Louisiana-Sumpf-Atmo und das hohe Tempo, das der Streifen über die komplette Distanz geht.
So hält er sich nicht lange mit Charakterisierung seiner Akteure auf, sondern serviert sie dem Schlachtermeister, bevor sie wissen, wie ihnen geschieht. Nahezu überflüssig zu sagen, dass die Opfer vorher selbstredend die klassischen Fehler begehen. Warum sich beispielsweise zwei kichernde Hühner (Bijou Phillips, Davetta Sherwood) ausgerechnet die Werkstatt des frisch verblichenen Ray für ihre Pinkelpause aussuchen, bleibt ihr Geheimnis. Klar, dass dieser sie dann einer etwas anderen und sehr intensiven Inspektion unterzieht. Ray selbst ist vom Habitus wie ein Wiedergänger von Jason Vorhees oder Michael Myers angelegt, durch seine Geschwindigkeit aber deutlich gefährlicher.
Leider bietet Voodoo als Religion und Kult nur Aufhänger für ein paar exploitative Szenen und Effekthascherei, wie zum Beispiel die menschliche Voodoo-Puppe. Für den Gorehound bieten sich einige gut gemachte Splattereien, wie ausgerissene Gliedmaßen, die Aktionen mit dem Packhaken, oder ein per Stechbeitel durchbohrter Schädel. Unterhaltsame Fastfood für nebenbei.

Rating: $$$+

 

 

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