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Wake Wood

Info

OT: 
Wake Wood

Jahr: GB/IRL 2010
R: David Keating
B: David Keating, Brenda McCarthy
K: Chris Maris
M: Michael Convertino
D: Aidan Gillen, Eva Birthistle, Timothy Spall, Ella Connolly

Quelle: DVD (Atlas Film + Medien ). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Patrick (Aidan Gillen) ist Tierarzt, der mit Kleinfamilie, Gattin Louise (Eva Birthistle) und Tochter Alice (Ella Connolly), ein beschauliches, bürgerliches Leben führt. Doch ist dieses, das Leben, das bürgerliche in der bekannten Form, mit einem Schlag zu Ende, als nämlich ein übellauniger Patient Patricks in Gestalt eines Schäferhundes die kleine Alice zerfleischt.
Um zu vergessen, brechen Patrick und Louise ihre Zelte in der Stadt ab und ziehen nach Wakewood, einem etwas seltsamen Weiler in der irischen Provinz. Während Louise die Dorfapotheke übernimmt, fängt Patrick beim durch ein steifes Knie gehandicapten Tierarzt Arthur (Timothy Spall) an. Doch heimisch werden die beiden nicht, zumal insbesondere Louise nicht über den Verlust hinwegkommt.
Eines Tages macht ihnen Arthur, der sich in seiner Freizeit zusammen mit der Dorfgemeinschaft schamanisch betätigt, ein seltsames Angebot: Er könne Alice für drei Tage zurückholen, damit sich ihre Eltern richtig von ihr verabschieden können. Ohne Risiken und Nebenwirkungen sozusagen.
Obwohl Patrick schweres Bauchgrimmen dabei hat, stimmen er und Louise zu, und nach einer wirklich schauerlichen Zeremonie ist Alice tatsächlich wieder da. Doch leider haben die Eltern Arthur in einem wichtigen Punkt im Vorfeld der Rückholung nicht ganz die Wahrheit gesagt, und so legt die zurückgekehrte Alice schon bald einige eher unschöne Wesenszüge an den Tag.

Zitate

Patrick: „Ich glaube, Alice hat etwas getan.“ (Oh, ja, Herr Doktor, oh, ja)

Die Kritik des Gunslingers:

Die reanimierten Hammer Films haben sich vorerst zumindest vom Gothik-Horror verabschiedet und sind in der Gegenwart angekommen, obwohl sich das Skript offensichtlich von der klassischen, viktorianischen Kurzgeschichte „Die Affenpfote“ inspirieren ließ. Ebenso wie im übrigen Stephen King mit seinem „Friedhof der Kuscheltiere“.
Wieder ist’s der nicht bewältigte, plötzliche Tod eines geliebten Menschen, der den Wunsch nach dessen Rückkehr übermächtig werden lässt. Während allerdings in vorgenannten literarischen Vorlagen schon das furchtbare Scheitern dieses Wunsches aus ihm selbst heraus absehbar ist, besteht hier durchaus die Möglichkeit des Gelingens. Schließlich scheint die unter bestimmten Voraussetzungen mögliche Rückholung geliebter Verstorbener in Wakewood an der Tagesordnung zu sein. Lediglich die Sehnsucht der Eltern, die eine für Alice nicht erfüllte wichtige Voraussetzung für die Zeremonie etwas hinbiegen - wird schon nicht so schlimm sein - macht schlussendlich einen blutigen Strich durch die Rechnung.
Der Streifen selbst baut anfangs eine dichte, unheimliche Atmo auf, die besonders den Schauspielern geschuldet ist. Hier sind nicht nur die Hauptcharaktere zu nennen, sondern auch skurrile Nebenfiguren, wie etwa Amelia Crowley, die für die düsteren Andeutungen zuständig ist. Als klar ist, dass Alice - sagen wir - anders ist als andere Mädchen ihres Alters, splattert’s an der einen oder anderen Stelle, was so schade wie überflüssig ist. Und auch das Ende ist recht schrottesk, wenn ich das mal so sagen darf, doch bis dahin war die Pilsette schon leer, und der Gunslinger fühlte sich insgesamt so angenehm unterhalten wie erfrischt. Die Kurze hat im Übrigen eine echt schreckliche Synchronstimme.

Rating: $$$$-

Splatter:

6/10

 

 

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