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Wiege des Teufels, Die

Info

OT: 
Nero veneziano
AT:
Die Hölle schickt ihren Sohn

Jahr: I 1977
R, B:
Ugo Liberatore
B:
Roberto Gandus
K: Alfio Contino
M: Pino Donagio
D: Renato Cestiè, Rena Niehaus, Fabio Gamma, José Quaglio

Quelle: DVD (MHV)

 

Inhalt

Die Geschwister Mark (Renato Cestiè) und Christine (Rena Niehaus) leben nach dem Unfalltod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter (Bettina Milne). Da Mark blind ist, muss sich seine chronisch genervte Schwester rund um die Uhr darum kümmern, dass ihr Bruder nicht vor eine Brücke läuft oder in einen Canale purzelt. Zudem wird Mark von optischen und akustischen Visionen geplagt, in denen ein finsterer Mann mit Stock die Hauptrolle spielt. Visionen, mit denen er Christine noch zusätzlich auf die Nüsse geht.
Da begibt es sich, dass Großmutter während einer Messe in Flammen aufgeht. Die Geschwister wenden sich auf Betreiben des Pfarrers Padre Stefani (José Quaglio) an ihren Onkel (Tom Felleghi) und ihre Tante, die ein heruntergekommenes Hotel bewirtschaften und zu denen jahrelang kein Kontakt bestand. Mark sieht in seinen Visionen den Tod der Verwandtschaft voraus, gemeuchelt vom Mann mit Stock. Kurze Zeit später sind sie tot: Tantchen erleidet einen Herzinfarkt, warnt aber Mark kurz vor ihrem Ableben vor einem Vernichtung stiftenden "schwarzen Gott", der zu Pfingsten seine Aufwartung machen wird; Onkel hängt sich auf.
Christine modelt das geerbte altehrwürdige Haus in ein Bordell um. Als ein Fremder (Yorgo Voyagis) Mark am Pfingstsonntag bei einem Feuer das Leben rettet, erkennt der in seinem Retter sofort den Mann aus seinen Visionen wieder und verfällt in Panik. Doch Christine ist ihm vom ersten Augenblick an verfallen: Sie trennt sich von ihrem Freund, dem Bildhauer Giorgio (Fabio Gamma), und lässt sich von dem Fremden, der sich als Dan vorstellt, schwängern, allerdings ohne zu knattern.
Doch das jungfräuliche Glück hält nicht lange: Vorgeblich von Marks Visionen abgestoßen, in denen Dan weitere Morde begeht, ohne dass es anscheinend reale Tote gibt, verlässt der das Haus. Christine lässt sich vom seltsam engagierten Padre Stefani von einer Abtreibung abbringen und heiratet Giorgio, um dem Kind einen Vater zu geben. Allerdings lässt sich dieser zunehmend alkoholisiert immer weiter auf Marks Visionen ein und glaubt am Ende selbst, dass seine Gattin den Leibhaftigen austrägt. Zunehmend vermischen sich Wahn und Wirklichkeit.

Die Kritik des Gunslingers:

Eigentlich kein schlechter Stoff, den Ugo Liberatore mit seinem Giallo geliefert hat. Das Problem ist, dass er irgendwann selbst nicht mehr weiß, wem er glauben soll. Erweckt er zuerst den Eindruck, dass sich Mark und Giorgio in eine Art Teufelswahn hineinsteigern, so deutet er später wieder an, dass doch was dran ist an der Fleischwerdung Satans. Was die verworrene Geschichte verspielt, holen Kamera, die trübe Venedig-Atmo und der gute Elektronik-Klassik-Score wieder rein. Es gibt ein paar schöne Schock- und Ekelmomente, etwa, wenn der Onkel auf einmal im Treppenhaus baumelt, oder aus dem Wasserhahn anstelle des erwarteten kühlen Nasses eine Ladung braunen Schlamms mit Würmern fließen.
Die Gore-Effekte sind zum Teil nicht von schlechten Eltern: Der Babymord ist beispielsweise wirklich fies, und auch die kichernde Blutpuppe mit den offenen Eingeweiden rockt.

Rating: $$$

Splatter:

5/10

 

 

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