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Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies

Info

OT: 
Zombi 2

AT:
Woodoo (D)
Gli ultimi Zombi

Jahr: I 1979
R: Lucio Fulci
B: Elisa Briganti, Dardano Sacchetti
K: Sergio Solvati
M: Fabio Frizzi, Giorgio Tucci
D: Tisa Farrow; Ian McCulloch, Pier Luigi Conti („Al Cliver“), Richard Johnson, Auretta Giannone (“Auretta Gay”)

Quelle: DVD (Laser Paradise)

 

Inhalt

Die US-Küstenwache bringt vor Coney Island eine herrenlose Yacht auf. Das Schiff ist leer, abgesehen von den üblichen Ekelviechern, die sich an schimmeligen Essensresten und einer rumliegenden menschlichen Hand gütlich tun. Doch halt: Ganz stimmt’s nicht, denn den beiden Polizisten stolpert aus einem Wandschrank plötzlich ein erstaunlich fetter Zombie entgegen, der einen der Beamten killt bevor er nach Beschuss über Bord geht. Da die Behörden den Fall vertuschen, machen sich der Reporter Peter West (Ian McCulloch) und Ann Bowles (Tisa Farrow), Tochter des Schiffseigners, dran, die Umstände auf eigene Faust zu klären. Die Spuren führen auf die abgelegene Karibikinsel Matul, auf der Anns Vater scheint’s einer seltsamen Krankheit erlegen ist. In der Karibik passiert das Übliche: Als die beiden ihr Reiseziel nennen, bricht ängstliches Geraune über die „Insel der Verdammten“ aus, bis sie schließlich ein amerikanische Pärchen, Brian („Al Cliver“) und Susan („Auretta Gay“), gegen 400 Mücken Spritkostenbeteiligung auf ihrem Boot mitnimmt. Auf Matul begegnen sie Dr. Menard (Richard Johnson), einem Freund von Anns Vater, der als eine Art Insel-Albert-Schweizer das Krankenhaus leitet. Nur, dass Albert Schweizer seine Patienten wohl eher selten per Kopfschuss erledigt hat: die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass die an der Seuche Gestorbenen dem vom örtlichen Schamanen ausgesprochenen Voodoo-Fluch gehorchen und als lebende Tote wiederkehren. Doch Munition und Kerosin sind endlich und der Zombies viele. Das müssen die Überlebenden leidvoll erfahren, als sie sich im nutzlos gewordenen Hospital zur letzten Schlacht stellen.

Zitate

„Ganz nettes Fleckchen. Hier kann man’s aushalten.“ (Brian kurz vor seiner ersten Begegnung mit den Zombies)

„Mein Vater wurde von ihnen aufgefressen!“ (Ann) – „Was passiert ist, ist passiert.“ (Peter, très charmant)

„Wird die Tür standhalten?“ (Brian vor dem Zombieansturm) – „Woher soll ich das wissen?“ (Menard)

Die Kritik des Gunslingers:

Atmosphärisch in weiten Teilen gelungener Zombie-Slasher mit teils drastischen Gore-Effekten. Fulci gelingt es, seinen Film nie wirklich billig aussehen zu lassen, wie meinetwegen die Werke des Kollegen Bruno Mattei. Sowohl die New-York-Sequenz als auch – dieser allerdings mit Abstrichen – der Karibik-Teil sind glaubhaft. Dazu hat Fulci ein Gespür für Atmosphäre; das gilt auch für etliche seiner schlappsten Werke. Die Zombies sind gut inszeniert, auch wenn man sich fragt, warum die alten Spanier noch so gut in Schuss sind und was ein Zombie mutterseelenallein unter Wasser so treibt. Der Film bietet von Anfang bis Ende für den erfahrenen Zombie-Freund keine Überraschungen, doch überzeugen Kameraarbeit, Sets, größtenteils die schauspielerischen Leistungen und – ja auch der ;-) - abschnittsweise sogar der wüst elektrotrashige Score. Für den Gore-Hound erschließen sich dazu einige Schauwerte, wie die nähere Bekanntschaft von Olga Karlatos’ rechtem Auge mit einem massiven Holzsplitter.

Rating: $$$$-

Splatter:

8/10

 

 

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