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Woods, The

Info

OT: 
The Woods

Jahr: USA/GB/D 2006
R: Lucky McKee
B: David Ross
K: John R. Leonetti
M: John Frizzell
D: Agnes Bruckner, Patricia Clarkson, Lauren Birkell, Rachel Nichols

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

1965: Nach massiven Problemen mit ihrer Mutter (Emma Campbell; nicht verwandt mit Bruce (wink)) landet die halbwüchsige Heather (Agnes Bruckner) in einem Internat für wohlhabende Töchter. Schon am ersten Tag gerät sie mit der Campus-Ziege Samantha (Rachel Nichols) aneinander und im weiteren Verlauf mit den rigiden Regeln des ehrenwerten Hauses. Doch ihre Bitte, wieder nach Hause kommen zu dürfen, stößt bei Mutti auf keine Gegenliebe, und so muss sich Heather wohl oder übel durchbeißen.
Zwar freundet sie sich bald mit der stillen Marcy (Lauren Birkell) an, doch nicht nur wird der Zoff mit Samantha mehr als einmal handgreiflich: Heather hört Stimmen, die um Erlösung barmen, und sieht im umgebenden Forst schemenhafte Gestalten, die sie verfolgen, hat wüste Alpträume. Paranormal oder Zeichen aufkommenden Wahnsinns? Denn tatsächlich gibt’s die passende Schauergeschichte zu den Phänomenen. Eine Geschichte, die sich um Hexerei, Besessenheit und Mord dreht.
Dann verschwinden zwei Schülerinnen, was die mysteriöse Schulleiterin, Miss Traverse (Patricia Clarkson), der Polizei verschweigt, wie Heather zufällig mitkriegt. Schließlich bringt sich auch noch die sonst so garstige Samantha um, nachdem sie vergeblich versucht hatte, Heather in die Vorgänge an der Schule einzuweihen. Miss Traverse und ihr Kollegium scheinen tief verstrickt zu sein, und wie sich herausstellt, ist es aufgrund des unheimlichen Waldes nahezu unmöglich, die Schule auf normalem Wege zu verlassen.

Zitate

Heather: „Mama, ich vermisse meine Freunde.“ – „Liebling, du hast keine Freunde.“

Die Kritik des Gunslingers:

Bereits kurz nach seinem überdurchschnittlichen „May – Schneiderin des Todes“ drehte Lucky McKee „The Woods“, der allerdings erst knapp drei Jahre später das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Warum zwischen Produktionsende und Erstaufführung soviel Zeit verstrich, ist mir erst einmal unklar. Schließlich handelt es sich bei dem Streifen um einen mehr als achtbaren, eher stillen Mystery-Grusler, der trotz seines durchwachsenen Endes und einiger inhaltlicher Fragen wieder über dem Durchschnitt landet.
Das verdankt der Film vor allem den beiden Parametern Atmo und Cast. Der Film bricht zwar zwischendurch mal ein, bewegt sich aber ansonsten, was den Gruselfaktor angeht, meistens über der Nulllinie. Geräusche, Kamera und Score, der taktgebende Dreiklang, schaffen eine spooky Atmosphäre. das gilt nicht nur für die recht drastischen Alpträume Heathers oder die wenigen tatsächlichen Schockszenen. Selbst einfache Kamerafahrten durch den verfluchten Forst, bei denen nicht viel mehr zu sehen ist als Bäume und Gehölze, funktionieren als Gruselelement, wenn man es richtig anstellt. Und das Finale ist zwar weder überraschend noch wirklich zufriedenstellend, doch sehr fein inszeniert und auch tricktechnisch überzeugend umgesetzt.
Von den durch die Bank starken Darstellern hebe ich an dieser Stelle mal Patricia Clarkson heraus, die der ambivalenten Schuldirektorin das passende Gesicht verleiht. Doch auch Agnes Bruckner macht ihre Sache gut als gegen tradierte Normen aufbegehrendes Mädchen, das keine Ahnung hat von den Fähigkeiten, die in ihm stecken. Der Streifen wirbt mit Bruce Campbell auf der Payroll: Der darf zwar nur vergleichsweise kurz ran als Heathers Vater, doch macht er uns dabei immerhin den Bruce, vor dem die Maniax immer wieder den Hut ziehen.
Übrgens ist auch Anna Bettis mit dabei, Hauptdarstellerin aus "May": Sie gibt in der Originalfassung die Stimmen im Forst (wink).

Rating: $$$$-

Splatter:

3/10

 

 

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