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WrestleManiac

Info

OT: 
El Mascarado Massacre

Jahr: USA 2006
R: Jesse Baget
B: Jesse Baget
K: Tabbert Tiller
M: Jim Lang
D: Leyla Milani, Jeremy Radin, Adam Huss, Rey Misterio Sr.

Quelle: DVD (Koch)

 

Inhalt

Alphonse (Adam Huss) ist Chef und Hauptakteur eines kleinen Pornofilm-Teams, das sich kiffend und zotenreißend auf dem Weg zum nächsten Drehort an der mexikanischen Küste befindet. Unterwegs verpassen die Gutsten die Abfahrt zur einzigen Schnellstraße und finden sich mitten in der Pampa wieder. An einer verlassenen Tanke spendiert ihnen ein dort hausender Zausel (Irving Hayes) nicht nur ein Tütchen besten Shits, sondern auch den Tipp, über die seit 40 Jahren verlassene Geisterstadt La Sangre del Dio zu fahren - als schnellster Weg zurück in die Zivilisation. Über eben diesen Weiler kursiert die garstige Legende, man habe dort in den 60er-Jahren den verrückt gewordenen, angeblich aus Leichenteilen zusammengeschwiemelten Wrestler El Mascarado geparkt, nachdem dieser im Ring einem Gegner umgenietet hatte. Kurz vor der Ortschaft ereilt das Team zwar die obligatorische Panne, man nutzt aber die Zeit, um an der „coolen“ Location gleich mal einen flotten Vierer zu drehen. Doch kurz darauf verschwinden die ersten beiden Teammitglieder, von denen immerhin Dauerkiffer Jimbo (Zack Bennett) wieder auftaucht - leider tot und mit abgerissenem Gesicht. Die nun wie entsetzte Hühnchen durch die Stadt flatternden verbleibenden Reste der Pornocrew finden alte Tonbandaufzeichnungen, die die vergeblichen Behandlungen – immerhin 50 Lobotomien – von El Mascarado dokumentieren. Weiters trägt die Entdeckung eines Raumes mit einem Wrestlingring und einer Trophäensammlung - an die Wand genagelte menschliche Gesichter - nicht zur allgemeinen Erbauung bei. Während also die Hühnchen nach einem Entkommen aus dem Schlachthaus suchen, zerlegt der offensichtlich unbesiegbare El Mascarado einen nach dem anderen nach allen Regeln der Kunst. Die einzige Hoffnung, den mordenden Sportsmann zu stoppen, ist, ihm die Maske vom Gesicht zu reißen: Dies betrachten mexikanische Wrestler als höchste Demütigung und als Signal, den Bettel hinzuwerfen. Doch das ist halt nicht so einfach, wenn man tot ist.

Zitate

„Dahinten ist ein Plumpsklo:Ich benutze es seit Jahren nicht mehr. Wisst ihr, ich pisse immer an die Wand.“ (Der Fremde hat halt Jahre in der Einöde verbracht ...)

„Zuviel Muschi ist nicht gut fürs Herz, Amigos.“ (... und hat sich dort .... )

„Die Sache mit mexikanischen Legenden ist, dass sie leider manchmal Wahrheiten werden.“ (... eine Menge Lebensweisheit angeeignet)

„Das ist Dallas: Sie sieht zwar aus wie `ne Schlampe, kann ihr Fahrgestell aber bis hinter den Kopf fahren.“ (Alphonse kennt sich aus ...)

„Blondie, habe ich dich zum Reden mitgenommen oder zum Ficken?“ (... mit den Frauen)

Die Kritik des Gunslingers:

Wenig originelles, aber unterhaltsames Splatterstück aus der B-Liga, das die genretypischen Blaupausen gekonnt verwurstet. Pate standen hier beispielsweise nicht nur Jason Vorhees („Freitag, der 13.“-Serial), Michael Myers („Halloween“) oder Leatherface aus „Blutgericht in Texas“, sondern auch einschlägige Sexploitationfilme. Wenn etwa die toughe Pornoqueen Dallas (Leyla Milani) auf der Flucht vor El Mascarado ihre ohnehin schon spärliche Bekleidung erst völlig durchnässt und dann ihre verbleibende Zeit auch noch im Höschen bestreiten muss, wird der Voyeur bestens bedient. Bis auf den erprobten B- und C-Movie-Kämpen Irving Hayes verließ sich Regisseur Baget auf ein junges Team, das zwar vor allem TV-Erfahrung vorweisen kann, seine Sache aber sehr ordentlich macht. Überdies sind Ausstattung, Kameraführung und Atmosphäre trotz des niedrigen Budgets gelungen. Trash-Afficionados sollten mal einen Blick riskieren und sich nicht durch das zu offensichtlich auf Fortsetzung schielende Ende den Spaß verderben lassen.

Rating: $$$ (Trash: $$$$)

Splatter:

7/10

 

 

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