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1000 Dollar Kopfgeld

Info

OT: 
Il Venditore del Morte

AT:
La Mano nascosta di Dio
Sarg der blutigen Stiefel
Der Galgen wartet schon, Amigo!

Jahr: I 1971
R, B: Vincenzo Gicca Palli
K:
Franco Villa
M: Mario Migliardi
D: Gianni “John” Garko, Franco Abbiana, Luciano Cartenacci, Luciano Pigozzi

Quelle: DVD (Carol Media/Best)

Poster, Lobbycards etc. von "1000 Dollar Kopfgeld"

 

Inhalt

Drei Maskierte überfallen den Saloon von Polly (Gely Genka) und erbeuten lächerliche 200 Dollar. Bei den Schießereien sterben dafür zwei Saloonangestellte, ein Gast sowie zwei der drei Gangster. Ein Schuldiger steht schnell fest: Chester Convay (Klaus Kinski), ein ortsansässiger Galgenstrick ohne rechtes Alibi, gewinnt nach einem manipulierten Schauprozess einen Logenplatz am Galgen.
Doch Polly, ihres Zeichens zutiefst gedemütigte Ex des Verurteilten, sieht nicht ein, warum andere den Spaß haben sollen, Conway um die Ecke zu bringen. Sie hegt gegen ihn selbst finsterste Rachegelüste und engagiert daher Rechtsanwalt Jeff Plummer (Franco Abbiana), Beweise für Conways Unschuld zu sammeln. Plummer wiederum beauftragt seinen Freund Jack Silver (Gianni Garko), emeritierter Revolverschwinger und sowas wie ein Privatdetektiv, mit den Nachforschungen.
Nach einigem Zureden übernimmt Silver den Job und tauscht seidenbestickten Morgenmantel und Cocktailglas gegen Sartana-Kluft und Colt. Recht schnell fördern die Ermittlungen Düsterstes ans Licht und offenbaren tiefe Abgründe innerhalb der frömmelnden Einwohnerschaft des Ortes. Der Saloon-Ripp war da nur die Spitze eines modrigen Eisbergs.

Zitate

Jack Silver:

„Es ist schon `ne harte Arbeit, einen Kerl umzulegen; ihn aber auch noch suchen zu müssen, ist nichts für mich.“

„Ich muss die Preise hochhalten, sonst könnte ich mich vor Arbeit kaum retten.“

„Bevor Sie noch feierlicher werden, sollten Sie Ihre Hose hochziehen.“

Die Kritik des Gunslingers:

Recht schlicht gemachter Italo, der aber durch seine ungewöhnliche Handlung bei der Stange hält: ein Detektivfilm im Gewand eines Westerns. Leider nehmen diverse unmotivierte Prügeleien das Tempo aus dem Erzählfluss. Zudem verwirrt die aufgepfropfte Nebenhandlung um den Mädchenmord, die zwar den Film recht ausführlich eröffnet, aber letztendlich dann nur noch für einen letzten Schlenker am Ende gut ist.
Die schauspielerischen Leistungen sind unspektakulär, aber mit Abstrichen solide: Garko liefert einen Aufguss seiner Sartana-Performances, und Abbiana und Cartenacci als Sheriff Tom Stanton sind gute Sidekicks. Kinski stinkt dagegen völlig ab, hatte offensichtlich auch nicht wirklich Bock auf eine Rolle, in der er fast den ganzen Film im Knast verbringen muss, um ab und an durch die Gitterstäbe zu geifern. Migliardis Score bietet wieder die vom Gunslinger geschätzten Sperenzien und einiges an elektronisch verfremdetem Instrumentarium.
Bemerkenswert beschissen ist allerdings die Bildqualität der Best-DVD, der darüber hinaus fast der komplette Vorspann fehlt.

Rating: $$$

Bodycount:

ca. 9 Gringos, 3 Frauen

Explizite Brutalitäten / Liebe:

Nada 0/10

Spezialitäten:

Silver, der im übrigen darauf besteht mit „Mr. Silver“ angesprochen zu werden, besitzt eine winzige Pistole nebst Spezialholster. Klasse, um das Waffenverbot in Pollys Saloon zu umgehen

 

 

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