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Abrechnung in Vera Cruz

Info

OT: 
El Sabor de la Venganza
AT:
I tre Spietati (I)

Jahr: SP/I 1963
R, B:
Joaquin Romero Marchent
B:
Marcello Fondato
K:
Rafael Pacheco
M:
Riz Ortolani
D:
Richard Harrison, Claudio Undari (“Robert Hundar”), Fernando Sancho, Miguel Palenzuela (“Billy Hyden”), Maria Fiè (“Gloria Milland”)

Quelle: VHS (Mike Hunter),
TV (Kabel 1)

 

Inhalt

Banditen rippen die Walker-Ranch und legen das Familienoberhaupt bei der Gelegenheit gleich mit um. Die drei Söhne des Ermordeten - Brad (Miguel Palenzuela), Chris (Claudio Undari) und Jeff (Richard Harrison) - werden von ihrer Mutter (Maria Fiè) von Kindesbeinen an zur Rache vergattert. Während die beiden Ältesten 20 Jahre später die Sache am liebsten mit dem Colt in der Hand regeln würden, verlässt sich der zurückhaltende Jeff auf das Gesetz.
Die Wege der Brüder trennen sich, als der jähzornige Chris bei einer Saloon-Schlägerei einen Mann umnietet und fliehen muss. Weitere Jahre gehen ins Land: Brad heiratet und übernimmt die Farm des Vaters, während sich Jeff, den inzwischen der klassische Harrison-Schnauz und ein gewisser, etwas verbiesterter Gesetzeseifer zieren, als neuer Bulle ins gesetzlose Vera Cruz versetzen lässt.
Inzwischen ist die Spur der Vatermörder wieder heiß, denn in Vera Cruz lebt Gerüchten zufolge der ehemalige Anführer der Killer als wohlsituierter Mann. Auch der durch die Gegend streunende Chris hat an anderer Stelle die Fährte aufgenommen und mit seinem Colt einen der noch lebenden Schurken (José Manuel Martin) tiefergelegt. Zusammen mit seinem Bruder Brad, der die Nase etwas voll hat von Farm- und Eheleben, findet auch er sich in Vera Cruz ein, denn ihm ist der Name des Mannes bekannt, nach dem sie so lange gesucht haben.

Zitate

„Wir suchen uns ein paar Pferde aus, und schon sind Sie uns wieder los.“ – „Die Pferde sind nicht zu verkaufen.“ – „Jetzt reißt mir aber gleich der Geduldsfaden: Wer hat denn was von Kaufen gesagt?“ (Dialog zwischen der Rancherin und den Banditen)

Die Kritik des Gunslingers:

Gelungener Pre-Italowestern, der als reinrassiger Klon einschlägiger US-Produktionen daherkommt. Die klassischen, von uns geschätzten Spaghetti-Elemente, führte erst ein Jahr später Sergio Leone mit „Für eine Handvoll Dollar“ ein.
Nichts destotrotz bietet der Film dank der fähigen Regie Romero Marchents, der soliden technischen Umsetzung und guter Akteure spannende Western-Unterhaltung ohne größere Hänger, mal abgesehen von der schier endlos ausgewalzten Rodeo-Passage. Spannender als die Jagd nach den Mördern sind die schwierigen Verhältnisse zwischen den drei Brüdern, die letztlich zum dramatischen Finale führen.
Dazu sind neben den Hauptakteuren etliche Stammgesichter des späteren Italowesterns in ihrer Frühzeit zu sehen, wie Raf Baldasarre, José Manuel Martin, Indio Gonzales oder Aldo Sambrell und Fernando Sancho.

Rating: $$$+

Bodycount:

ca. 10 Gringos

Explizite Brutalitäten:

  • Einer der Banditen (José Manuel Martin) geht der wackeren Ranchersgattin an die Wäsche. Anschließend geht ein warmer Flintengruß an das von einer Pferdejagd heimkehrende Ehegespons
  • Chris schleift einen ertappten Viehdieb an einem Lasso hinter seinem Pferd her
  • Jeff lässt sich einen Schnauzbart stehen

Liebe:

Die spielt sich ausschließlich posthum ab in Gestalt der barmenden Witwe, aber dennoch: 2/10

Splatter:

Anbetracht seines frühen Entstehungsjahrs beachtliche 1-2/10

 

 

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