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Colt Gottes, Der

Info

OT: 
Diamante Lobo
AT:
Il Pistola di Dio
God’s Gun

Jahr: I/ISR 1976
R, B:
Gianfranco Parolini („Frank Kramer“)
B:
John Fonseca
K:
Sandro Mancori
M:
Sante Maria Romitelli
D:
Lee Van Cleef, Jack Palance, Leif Garrett, Robert Lipton

Quelle: VHS (VMP Telerent)

 

Inhalt

Die Clayton-Bande ist im Grenzgebiet zu Mexiko mit Banküberfällen aktiv: Die Desperados mit den beschissenen Frisuren versuchen so, Knatter aufzutreiben für den nächsten Barbierbesuch. So fallen sie nach ihrem letzten Überfall auch in das friedliche Städtchen Juno City ein. Hier hält der ehemalige Gunslinger, nun Pfarrer Bruder John (Lee Van Cleef), noch dazu übel bemützt mit einem billigen Fiffi, die Schäfchen zusammen. Es gibt natürlich Ärger mit der Clayton-Gang, in dessen Verlauf Bruder John während der Bibel-Lektüre flux verbleit wird.
Nun übernimmt Sam Clayton (Jack Palance) angesichts der schlaffen Bürgerschaft die Rechtsgeschäfte in Juno. Doch er hat die Rechnung ohne den kleinen Johnny (Leif Garrett) gemacht, der ausbüxt und sich nach Mexiko durchschlägt, um dort des braven Johns Zwillingsbruder, Louis, aufzutreiben. Louis entmottet die Kanonen, und zusammen kehren beide nach Juno zurück, um Clayton und seinen Spießgesellen zur Strafe kräftig ins Gesäß zu treten.
Doch anstelle seiner Bleipusten nutzt Louis die okkulte Macht der Pfarrersttracht seines verblichenen Bruders, mit der er zünftig Schrecken und Verwirrung in Claytons Gefolgschaft verbreitet.

Die Kritik des Gunslingers:

Was bitteschön soll denn das sein?? Wüsste man’s beispielsweise dank "Sabata" nicht besser, landete Parolini nach diesem Werk ohne Umschweife in der Ablage „Fidani“. Ein völlig missglückter Seicht-Komödienschrott, bei dem gar nix stimmt. Angefangen von der grausigen Cheapo-Ausstattung, bei der die gleichen Häuser schon mal in unterschiedlichen Orten auftauchen, bis hin zu den schauspielerischen Bemühungen. Van Cleef, offensichtlich unglücklich mit der Perückensituation, lässt sich zwar noch vor Ablauf der ersten Hälfte ein paar Dinger verpassen. Doch nur, um kurz darauf als Zwilling wieder aufzuerstehen: Wahrscheinlich reichte die Gage sonst nicht, um seinen der Legende nach starken Durst auf Hochprozentiges zu befriedigen. Gleiches gilt für Jack Palance, der durch die Sets rennt, als sei er dauerbekifft. Grauenvoll!

Rating: $+

(das Plus gibt’s für das entzückende fliederfarbene Halstuch Jess Claytons (Robert Lipton))

Bodycount:

ca. 16 Gringos

Explizite Brutalitäten:

  • Bei einem Banküberfall vergewaltigt Jess Clayton eine Frau, während ihr Freund derweil vermöbelt wird
  • Diverse ungalante Aktionen der Claytons gegen Frauen

Liebe / Splatter:

0/10

 

 

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