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Colt aus Gringos Hand, Der

Kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
Un Uomo e una Colt
AT:
Un Hombre y una Colt (SP)

Jahr: I/SP 1967
R, B:
Tulio Demicheli
B:
Nino Stresa
K: Oberdan Troiani, Emilio Foriscot
M: Carlo Rustichelli ("Angel Oliver Pina")
D: Claudio Undari ("Robert Hundar"), Fernando Sancho, Mirko Ellis, Jacinto Martin

Quelle: TV (Kabel 1)

 

Inhalt

Dakota Joe ("Robert Hundar") ist ein Gemütsmensch. Gleich zu Beginn des Films beobachtet er regungslos, wie die Mexikaner-Bande von Pedro (Fernando Sancho) eine Postkutsche ausraubt. Am Abend des gleichen Tages erleichtert er wiederum die Mexikaner um 3.000 Scheine und ein Pferd.
In Mexiko lässt er sich von Großrancher de Legada (Mirko Ellis) anheuern, um einen Arzt umzulegen, der mit dem Freiheitskämpfer Zapata unter einer Decke steckt. Anstatt aber seinen Job sauber zu erledigen, beginnt er, mit den Rebellen zu sympathisieren. Seine neu entdeckte Menschenliebe bekommt ihm nicht allzu gut, denn Legada unterzieht ihn der üblichen Sonderbehandlung à la Mexico: also erst Mal ordentlich Dresche.
Doch dank Pedro, der jetzt für Legada arbeitet, kommt er mit ein paar Schrammen davon. Zusammen räumen sie später Legadas Tresor aus und legen seine Hacienda in Schutt und Asche. Auf der Flucht entdeckt Pedro wieder sein altes Banditenherz und setzt Dakota Joe mitten in der Wüste furztrocken ohne Pferd und Wasser aus, um sich mit dem Kies nach Laredo abzuseilen.

Die Kritik des Gunslingers:

Ordentlicher Western von Tulio Demicheli, der uns sogar mit sozialkritischer Tendenz daher kommt. So wandelt sich Dakota Joe vom zynischen Killer, der für Geld (fast) alles macht, zum Idealisten, der am Ende sogar den Zaster unter die richtigen Leute bringt. Eine Wandlung, die sein Kumpel Pedro nicht nachvollzieht und dafür ins Gras beißen muss.
Die Atmosphäre ist schön tough und staubig; die mexikanischen Bandidos und Schergen des Großgrundbesitzers Legada werden ordentlich rangenommen. Heftig auch teilweise die willkürlichen Erschießungen von Peones durch die Privatarmee der Großgrundbesitzer. Die Szene mit dem weinenden kleinen Jungen, dessen Vater natürlich wegen Peanuts an die Wand gestellt wird, fand ich geradezu herzzerreißend.
Beachtenswert ist der bizarr-orgelige Soundtrack von Angel Oliver Pina. Hinter dem Pseudonym scheint sich Veteran Carlo Rustichelli zu verbergen, der bereits in den Vierzigern seine ersten Soundtracks komponierte.
Leider habe ich nur eine um mehr als zehn Minuten geschnittene Fassung gesehen.

Rating: $$$

Bodycount:

ca. 2 Gringos, 27 Mexikaner, 1 Frau

Explizite Brutalitäten:

  • Mexikaner werden gerne an Pferden durch die Gegend geschleift oder ausgepeitscht
  • Legadas Leute zwingen zwei Brüder, eine Grube zu buddeln. In die werden diese bis zum Hals eingegraben und anschließend überritten
  • Dakota Joe erhält eine brutale Abreibung von Legadas Männern
  • Pedro ersticht Legadas Tochter (Maria Fiè), als die ihm nicht zu Willen sein will

Liebe:

Hey, es gibt noch echte Liebe, wenngleich auch nur in der Nebenhandlung zwischen Legadas Angestellten Carmen und Pedro: 3/10

Splatter:

1/10

 

 

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