Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Crow

Kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
... e il terzo Giorno arrivo el Corvo
AT:
Arriva! Il Crow

Jahr: I 1973
R:
Gianni Crea
B:
Mino Roli (“Max Roll”)
K:
Franco Villa, Gianni Raffaldi
M:
Nora Orlandi
D:
Lincoln Tate, Lorenzo Fineschi, Fiorella Mannoia, William Berger

Quelle: VHS (United World)

 

Inhalt

Die Geschwister Connelly, Link (Lincoln Tate), Sally (Fiorella Mannoia) und „Tornado“ (Lorenzo Fineschi), klappern die örtlichen Kiesgruben ab, um eines üblen Schlingels, bekannt als „Die Krähe“ (William Berger), habhaft zu werden. Die Krähenbande nämlich hat das vorschnelle Ableben von Vater Connelly zu verantworten. Die Spur wird heiß, als die Connellys auf eine von den Krähen geplünderte Kutsche der Minengesellschaft eines gewissen Mr. Lawson (Rosario Borelli („Richard Melvill“) stoßen.
Mit wehender Fönwelle findet man sich ein im nahegelegenen Weiler Middelsburg, um das Nötige mit dem Angenehmen zu verbinden. Hier machen die drei Mr. Lawson ihre Aufwartung und bieten gegen entsprechende Entlohnung ihre Mithilfe bei der Dingfestmachung der Schurken an.
Doch, potztausend: Lawson lehnt jede Hilfe ab und bestreitet gar, dass das aufgefundene Vehikel Bestandteil seines Fuhrparks ist. Spätestens, nachdem in seinem Pokergewinn Falschgold auftaucht, erhärtet sich unter Links gepflegtem Pony der Verdacht, dass es auch mit dem Kutschenraub nicht seine Richtigkeit haben kann. Neben Lawson sind noch Crow und seine Bande sowie die grenzdebile Sloan-Sippe in den Fall verwickelt, die, wenn sie sich nicht gerade von Lawson übers Ohr hauen lässt, ihre Zeit mit dem Verzehr frisch gesottenen Hyänenfleischs oder sinnlosen Frauenentführungen vertreibt.

Die Kritik des Gunslingers:

Wenn Gianni Crea Spaghetti-Teller anrichtet, ist eins von vornherein klar: Ein kulinarischer Hochgenuss ist nicht zu erwarten; im günstigsten Fall kriegt man das Zeugs mit langen Zähnen runter. Nach dem Genuss von „Der Ritt zur Hölle“ war ich entsprechend vorgewarnt, doch - leider - kommt vorliegender Streifen im Gegensatz zu vorgenanntem ohne grobe Stockfehler daher, so dass es nicht mal was zu schmunzeln gibt.
Was bleibt, ist ein Low-Budget-Langeweiler ohne vernünftige Handlung und Auflösung, mit wirklich strafwürdigen schauspielerischen Leistungen. William Berger macht gute Miene zum bösen Spiel: Gewandet in einen schwarzen Flattermantel bereitet er seinem Rollennamen alle Ehre und schreitet bewundernswert ernst durch die Sets. Bei Lars Bloch wiederum hat’s nicht zur Verkleidung gereicht: Er trägt einfach karierte Wattejacke zur Kunstpelzmütze und sieht aus wie der kanadische Holzfäller von nebenan, während sich der füllige Lorenzo Fineschi ab und an in ein so knatschenges wie kackbraunes Hochglanz-Lederwams zwängen muss. Akteure und komplett fehlende Atmo ergeben eine Mischung aus Kasperletheater und kindlichem Cowboy-Spielen, die sehr rasch langweilt. Zu allem Überfluss werden immer wieder Jux-Versuche gestartet, die in der Regel aufgrund der fehlenden Qualifikation der Beteiligten vor und hinter der Kamera zähflüssig ins Beinkleid tröpfeln: total missglückte Kloppereien im SpencerHill-Stil oder einfach läppische Scherzchen wie sich spontan aufrollende Hängematten.
Immerhin versuchen Franco Villa und Gianni Raffaldi, den Streifen besser aussehen zu lassen und bieten neben den klassischen Close-ups die eine oder andere nette Kameraperspektive an. Der Score ist recht unauffällig, bietet aber ein recht schmissigers Trompeten-Gitarren-Thema, das im Film allerdings kaum zu hören ist.

Rating: $$

Bodycount:

ca. 40 Gringos

Explizite Brutalitäten:

Aufgebrachte Dörfler verdreschen grob den verwundeten Bruder (Dino Strano) Crows und machen ihm den Garaus

Liebe:

„Tornado“ macht sich an die Spülhilfe Mary (Edda di Benedetto) ran, doch Lawson beendet das Techtelmechtel. Sally hingegen und Charly (Maurizio Mannoia), der am wenigsten birnige Sloan-Spross mit der dazu schönsten 70s-Matte finden zueinander: 0/10

Splatter:

1/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien