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Django - ich will ihn tot

Info

OT: 
Lo voglio morto
AT:
Lo quiero muerto

Jahr: I/SP 1967
R:
Paolo Bianchini
B:
Carlos Arabier
K: Carlos Andreu
M: Nico Fidenco
D: Craig Hill, Lea Massari; Andrea Bosic; José Manuel Martin, Frederico Boido ("Rick Boyd")

Quelle: TV (Vox)

Poster, Lobbycards etc. von "Django - ich will ihn tot"

 

Inhalt

1865 neigt sich der amerikanische Bürgerkrieg dem Ende entgegen: Beide Seiten strecken Friedensfühler aus. Das passt Waffenschmied Mallek (Andrea Bosic) nun überhaupt nicht, der seine Felle davon schwimmen sieht. Er heuert daher für 50 Riesen eine Bande Halsabschneider an, um zwei mit den Friedensvorverhandlungen betrauten Generälen der Nord- und Südstaaten das Licht auszublasen.
Doch leider hatten sich zwei seiner Jungs an Djangos (Craig Hill) Schwester (Christina Businari) ergriffen und diese vergewaltigt und ermordet. Django, im Original "Clayton", der eigentlich nur seinen Südstaatenzaster in ordentliches Geld umtauschen will, um eine eigene Parzelle zu erstehen, muss diesen Plan erstmal hintan stellen.
Im Zuge seines obligatorischen Rachefeldzugs spuckt er auch Mallek kräftig in die Suppe und sahnt am Ende dazu noch den ganzen Zaster ab. Zusammen mit der schönen Aloma (Lea Massari) geht's ab in den wohlsituierten Ruhestand.

Zitate:

"Sei froh, dass ich dir nicht den Priem aus der Schnauze geschossen habe." (Django als Begrüßung zu seinem Kumpel Mac (Tomás Blanco))

"Hunderte von Menschen sterben täglich: Es interessiert mich einen Scheißdreck, was mit deiner Schwester passiert ist." (Letzte Worte des Sheriff-Bruders)

"Sprich ein Gebet, du Schwein, falls du eins kennst." (Der Sheriff ist nicht amüsiert)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Guter, recht harter Italo von Paolo Bianchini, in der TV-Version allerdings deutlich beschnitten (FSK 16). Stimmige Atmosphäre, straighte Geschichte (Buch: Carlos Arabier) und ein guterScore (Nico Fidenco). Besonders schön sind die Männerchöre, die etwas an Gregorianische Gesänge gemahnen und die elektronische Verfremdung des Instrumentariums. Die Sängerin des Titelsongs klingt fast so wie Grace Slick (Jefferson Airplane). Auch wenn es Django hier nicht in erster Linie um Kohle geht: Zum Schluss ist die Italo-Welt fast wieder in Ordnung, und er kriecht durch die im Wind wirbelnden Dollarscheine, um soviel zusammen zu raffen wie seine Satteltasche fassen kann.

Rating: $$$$-

Bodycount:

ca. 25 Gringos, 1 Mexikaner, 2 Frauen

Explizite Brutalitäten:

  • Mallek drückt seinem Schergen Jack Blunt (José Manuel Martin) ein Zigarillo auf der Hand aus, weil der zu spät kommt.
  • Jack Blunt und Harry Dunn (Andrea Scotti) schänden Djangos Schwester und bringen sie um
  • Der Sheriff und seine Deputies schlagen Django brutal zusammen, weil er Sheriff's Bruder in Notwehr erschossen hat
  • Django erschlägt den stummen Maurie, der Malleks Farm bewacht, mit einem Stein, obwohl der schon fertig ist
  • Malleks Jungs machen sich Frauen mit der Peitsche gefügig
  • Jack Blunt und seine Männer verpassen Django eine ordentliche Wucht. Hierbei geht Djangos Gesicht auch auf Tuchfühlung mit einem munter flackernden Kaminfeuer und einem Gewehrkolben. Anschließend fesseln die Banditen Django auf einen Stuhl und zünden die Hütte an.
  • Django lässt Jack Blunt russisches Roulette spielen
  • Blunts Leute überfahren den verletzten Mallek böswillig mit einer Kutsche

 

Liebe:

Für einen Italo recht hoch: Django liebt nicht nur seine Schwester. Auch für Aloma hat er was über, obwohl die ordentlich auf den Knien rumrutschen muss, damit er sie überhaupt mitnimmt: 3/10

Splatter:

Hier geht so einiges, auch wenn die Schere ihr munteres Lied von der Zensur singt: 3/10

 

 

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