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La Legge della Violenza -Tutti o Nessuno

Kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
La Legge della Violenza – Tutti o Nessuno
AT:

Todos o ninguno
Law of Violence

Jahr: I/SP 1969
R: Gianni Crea
B: Alfonso Balcazar, Piero Regnoli (“Dean Craig”)
K: Oberdan Troiani, Jaime deu Casas
M: Stelvio Cipriani
D: Giorgio Cerioni (”George Greenwood”), Angel Aranda, Miguel de la Riva, Igli Villani

Quelle: DVD (ESI)

 

Inhalt

Jack Sparrow (Giorgio Cerioni) kehrt nach drei Jahren Knast zurück in den so kleinen wie friedlichen Weiler Red Rock. Hier hat er eine Verabredung mit demjenigen, der ihn einst hingehängt hatte: Buck Landin (Gaspar „Indio“ Gonzales), inzwischen geachteter Bumsbuden-Besitzer und Sheriff des Ortes. Landin, der dem guten Jack auch noch zehn Riesen schuldet, lässt seinen Gläubiger jedoch kalten Stahl schmecken, anstatt des süßen Dufts des Zasters.
Leider überlebt Jack mit Hilfe seines alten Kumpels Chris (Angel Àranda) den Anschlag und bereitet nach Genesung Landin mit der Bullenpeitsche erst einen Satz heiße Ohren und danach ein kühles Grab auf dem Dorfanger von Red Rock. Während Sparrow nun Landins Geschäfte übernimmt, wird der überzeugte Pazifist Chris neuer Sheriff des Musterstädtles. Schon bald bringt Sparrow mit Hilfe der gemieteten Schläger des Gunslingers Bill Hackett (Miguel de la Riva) Red Rock unter seine Kontrolle und presst die Bürger aus wie Zitronen.
Als Jack dann - gegen ordentlich Pennunzen versteht sich - noch einen Unschuldigen dem Lynchmob ausliefert, um den schlappen Bürgermeistersohn Sydney (Ugo Adinolfi) zu decken, ist er Herr der Stadt. Aber dann begeht er den Fehler, Hackett für 50 Riesen plus Sheriff-Job auf Chris anzusetzen. Dem bleibt nun nix anderes mehr übrig, als seine alte Kanone zu entmotten.

Zitate

Jack: „All law is made of bullets.“

Die Kritik des Gunslingers:

In Gianni Creas mir bisher bekannten Western lässt sich – so man denn will – eine stark abfallende Qualitätskurve ausmachen: Je später das Entstehungsjahr, desto saurer stößt der „Genuss“ des Streifens auf.
Folgerichtig handelt es bei diesem, Creas Genre- und Regiedebüt, seltsamerweise auch um seinen technisch besten Film. Trotz einer schwachen Inszenierung, die es nicht versteht, Zug in die Handlung zu bringen, ist das Schlussdrittel durchaus unterhaltsam. Gnadenlos zum Tragen kommt aber auch hier wieder Creas Schwäche, fehlende Action durch lange, geschwätzige Passagen zu ersetzen und völlig irrelevante Nebenschauplätze aufzumachen. Dadurch erhöht sich zwar signifikant der Erfrischungsdurchfluss durch die Gurgel des Gunslingers, nicht aber die Spannung auf der Mattscheibe.
Atmosphärisch leidet der Streifen auch an seinem offensichtlich armseligen Budget, das weder zu einer angemessenen Komparserie gereichte noch zu glaubhaften Sets. Leicht bizarr wirkt die Tanzszene im Saloon, in der einige recht *Hust* füllige Ladies die Stampfer zum Can-Can schwingen. Dafür empfand ich auf der anderen Seite Hauptdarsteller Cerioni als richtig gut, der sich glaubhaft vom Rächer in einen Fiesling verwandelt. Für mich die Entdeckung dieses Films. Da spielt's auch keine Rolle, dass der Mann in einer Szene glatt rasiert, in der nächsten bereits mit deutlichem Mehrtagesbart aufläuft. Die Kameraarbeit ist solide, bietet auch ganz nette subjektive Einstellungen während einer Schlägerei an. Ciprianis Score ist gar nicht übel: Im Titelthema dominiert eine knallige Trompete über Orgel und Kirchenglocken. Später bekommt man noch etwas Spinettartiges sowie einige kräftige Orgelpassagen auf die Ohren.

Rating: $$+

Bodycount:

6 Gringos

Explizite Brutalitäten:

Jack verpasst Buck eine letale Abreibung mit der Bullenpeitsche

Liebe:

Irgendwie läuft was zwischen Jack und Clem (Igli Villani). Was, ist mir nicht klargeworden: 0/10

Splatter:

1/10

 

 

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