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No Mercy for the Hunted

Info

OT: 
No Mercy for the Hunted

Jahr: G/D 2004/5
R: Zacharias Drosos, Vassilis Drosos
B: Z. D., V. D.
K: Z. D., V. D.
M: Wulf Henning Steffen
D: Vassilis Drosos, Athanasios Kalantzopoulos, Zacharias Drosos, Nikolaos Kalantzopoulos, Konstantinos Illiadis

Quelle: DVD (Bonus zur X-Gabu-Veröffentlichung "Galgenvögel sterben einsam")

 

Inhalt

Der abgehalfterte Revolverschwinger John Payne (Vassili Drosos) verbringt seine Zeit mit dem Studium der Mineralogie in einem texanischen Staatsknast – sprich: Steineklopfen. Als eines Tages ein alter Kumpel von den sadistischen Wachmannschaften ermordet wird, hat Payne gleich einen neuen Freund gewonnen. Der Bandit Rocho (Athanasios Kalantzopoulos) wanzt sich an den Gringo ran, weil er vermutet, dass der Tote kurz vor seinem Ableben noch etwas von einem versteckten Goldschatz geraunt hat. Payne und Rocho übertölpeln die Wachen und schließen sich wieder Rochos alter Gang an. Hier führt inzwischen Durango (Zacharias Drosos) das große Wort, ein Möchtegern-Gunman, der es nicht abwarten kann, Payne zu fordern, um seinen eigenen Namen in den Gunslinger-Annalen zu verewigen. Doch der Gringo seilt sich ab, als die Banditen ob des Goldes zudringlich werden. Da sich aber die Jagd nach Gold oder Ruhm nicht ohne weiteres unter einen Sombrero bringen lässt, steht die Anti-Payne-Allianz auf tönernen Füßen.

Zitate

Durango: “You’re welcome, stranger. But this doesn’t mean, that I trust you.” – Payne: “I don’t trust you either. Guess, that makes us best friends.”

Gangster: „Where’s the devil?“ – Payne: “You will soon meet the devil. So don’t use his name in vain!”

Peon: “You know: If you kill us, Payne will kill you.” – Durango: “This conversation has met a dead end.”

Die Kritik des Gunslingers:

Ambitioniertes englischsprachiges Fanfilm-Projekt, das die westernbegeisterten Brüder Drosos mit Freunden und Verwandten in Nordgriechenland realisierten. Um gleich zu Beginn die Kritik loszuwerden: Der nicht ganz 45 Minuten lange Film krankt an den typischen Unzulänglichkeiten, zumeist Unerfahrenheit und knappem Budget geschuldet, wie beispielsweise nicht immer glaubhafte darstellerische Bemühungen und Sets oder das durchaus verbesserungswürdige Timing. Doch diese auch von den Machern erkannten Mängel kompensieren sie mit Liebe zum Detail, Einsatz und Stilbewusstsein. Besonders gelungen ist die Kameraarbeit, die mit ihren Closeups und Detailaufnahmen eines Italowesterns würdig ist. Der gute Score, zu dem Zacharias Drosos die Gitarrenstimmen beisteuerte, folgt ebenfalls den Standards: Flöte, Gitarre, Perkussion und Trompetensplitter, angereichert durch eine Vokale intonierende Frauenstimme. Die sepia-gefärbten Schwarzweißbilder geben dem Film die authentische Atmosphäre alter, vergilbter Fotos.

Rating: $$$$ (von $$$$$ Fanfilmdollars)

Bodycount:

ca. 13, ein Kind

Explizite Brutalitäten:

  • Ein Wächter erledigt im Gefängnis Paynes Freund, der zu erschöpft ist, um weiterzuabeiten
  • Rochos Gang verabreicht Payne eine Tracht Prügel, damit er das Goldversteck ausspuckt
  • Rocho killt einen seiner verwundeten Männer, der Payne hat entwischen lassen
  • Durango und Rojo veranstalten eine höchst erfolgreiche Ziehübung auf einen kleinen Mexikaner-Jungen

Liebe:

0/10, obwohl Payne seiner allerdings ohne Fremdeinwirkung verschiedenen Gattin Maria hinterher barmt

Splatter:

2/10


 

 

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