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Rechte und die linke Hand des Teufels, Die

Info

OT: 
Lo chiamavano Trinità

Jahr: I 1969
R, B:
Enzo Barboni
K: Aldo Giordani
M: Franco Micalizzi
D: Mario Girotti ("Terence Hill"), Carlo Pedersoli ("Bud Spencer"), Farley Granger, Gisela Hahn, Remo Capitani, Elena Pedemonte

Quelle: DVD (EMS)

Weitere Daten und Infos zu "Die Rechte und die linke Hand des Teufels" in der SpencerHill-Datenbank.

 

Inhalt

Der müde Joe (Mario Girotti), seines Zeichens sympathischer Tagedieb, streift ziellos durchs mexikanische Grenzgebiet, bis er zufälligerweise in einem kleinen Nest seinen Bruder Bambi (Carlo Pedersoli) in ungewöhnlicher beruflicher Position wiedertrifft. Der passionierte Pferdedieb kam wie die Jungfrau zum Kinde zum Posten eines Sheriffs; der Job als Ordnungshüter passt ihm ganz ordentlich in den Kram, kann er doch bestens seine eigentlichen Umtriebe damit verschleiern. Jenseits der Grenze weiden nämlich die edlen Zuchthengste des Major Harriman (Farley Granger), der nur allzu gern seine Zossen endlich in heimische Gefilde führen würde, wenn dort nicht gerade auf seiner auserkorenen Lieblings-Wiese eine religiöse Siedlergemeinde ihr göttliches Dasein fristete.
Die Sektenbrüder sind dem Major natürlich ein Dorn im Auge und werden daraufhin öfters zu Opfern von Harrimans Ganoven-Gefolge und von der Bande des Mex-Banditen Mezcal (Remo Capitani), der ebenfalls seinen Profit aus den friedfertigen Mormonen schlagen (sic!) möchte.
Nun wartet Bambi auf Verstärkung, alleine bekommt er den großen Pferde-Deal nicht gewuppt. In seiner Not heuert er sogar seinen gehassten Bruder Joe als Deputy an, der langsam Gefallen am Rollenspiel bekommen hat. Vor allem, nachdem er die Bekanntschaft zweier äußerst ansehlicher Gottesdienerinnen (Gisela Hahn, Elena Pedemonte) aus dem Tal der Siedler gemacht hat.
Gemeinsam versuchen die ungleichen Brüder nun die Siedler vor dem Major zu beschützen, um die Gäule noch in Mexiko abgreifen zu können...

Zitate

Bambi: "Verdammt! Wenn einer wie du romantisch wird, kommt mir der Kaffee hoch..."

Jonathan (Hilfssheriff): "Es war viel zu gefährlich ihn in der Stadt zu lassen, weil er den Drang hat, die Wahrheit zu sagen. Ein typischer Alkoholiker eben.

"Einen Moment... hör zu, geh zum Teufel mit deinen Brüdern und deinen Schwestern, deiner Bescheidenheit, deinem frommen Getue, deinen Kühen ... und allem Anderen!"
(Bambi zu Bruder Tobias, dem Anführer der Siedler)

Die Kritik des Sargnagels:

Mit DRUDLHDT gelang dem talentierten Kameramann Enzo Barboni (aka "E.B. Clucher") die Initialzündung des humoristischen Spaghettiwestern und zudem der Durchbruch im Regiefach. Für die beiden Protagonisten Pedersoli und Girotti, die schon in drei eher ernsthaften Colizzi-Streifen kollaborierten, bedeutete es den Start in eine glorreiche Zukunft voller Prügel, Zoten und Speckbohnen. Der Film war ein weltweiter Überraschungserfolg, der Nachfolger "Vier Fäuste für ein Halleluja" toppte sogar noch die Einspielergebnisse. Das schlagkräftige Comedy-Duo Spencer/Hill war zu einem italienischen Exportschlager und Markenartikel gereift - oft kopiert, nie erreicht - nur durch das Nachfolgewerk "Vier Fäuste für ein Halleluja" übertroffen.
Für ein Frühwerk erstaunlich ausgereift, verliert der Film nie an Tempo. Barbonis Erfahrungen als Kameramann spiegeln sich in perfekt in Szene gesetzten Kloppereien, auf den Punkt choreografiert. Die deutsche Synchro würzt den eh schon mit Slapstick-Elementen gesegneten Streifen ordentlich nach, allerdings nicht zu seinem Schaden. Und Franco Micalizzis Score rundet den Gesamteindruck aufs Vortrefflichste ab.

Rating: $$$$+

Bodycount:

6 Gringos

Explizite Brutalitäten:

Einem Gefolgsmann des Majors werden im Saloon von Joe die Klöten weggeschossen.

Liebe:

1/10

Splatter:

0/10

 

 

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