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Sartana - Im Schatten des Todes

Info

OT: 
Passa Sartana … è l’Ombra della tua Morte

Jahr: I 1969
R: Demofilo Fidani ("Sean O'Neal")
B: Demofilo Fidani
K: Franco Villa
M: Coriolano Gori
D: Giovanni Scarciofolo (“Jeff Cameron”), Benito Pacifico (“Dennis Colt”), Frank Fargas, Dino Strano (“Dean Stratford”)

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Der Fremdenverkehr in den italienischen Kiesgruben liegt brach, seitdem eine Bande professioneller Hütchenspieler unter Führung der Brüder Randall (Benito Pacifico, Frank Fargas) Einwohner und Touristen kujoniert. Bank- und Kutschenüberfälle, rassistische Übergriffe, Entführungen oder Schutzgelderpressungen lassen die Reisebranche aufstöhnen. Da trifft es sich gut, dass gerade Sartana (Giovanni Scarciofolo) in der Gegend urlaubt. Der betreibt das Killen schwerer Jungs als Teil seines speziellen Fitness- und Zertstreuungsprogramms, wenn er nicht gerade schwermütig seinen Sattel durch die Gegend schleppt oder alternativ mal von rechts, mal von links durch die immer gleiche Kiesgrube reitet. Sartana, der durch sein Hobby „Töten“ leider ebenfalls auf der Fahndungsliste der Behörden steht, macht mit eben diesen einen zu neudeutsch „Deal“: Gegen eine Amnestie nebst ordentlich Kopfgeld obendrauf erklärt er sich bereit, die Gegend zu befrieden und so den Kiesgruben-Tourismus wieder anzukurbeln.

Zitate

„Wir werden auf faire Weise darum losen: mit drei Strohhalmen, einem langen und zwei kurzen. Nur, dass wir stattdessen kleine Zweige nehmen. Das ist ein sehr altes Verfahren.“ (Drei unterbelichtete Spitzbuben können sich nicht entscheiden, wer die weibliche Geisel bewachen darf)

Die Kritik des Gunslingers:

Dieser erste von zwei Fidani-Cheapo-Sartanas des Jahres 1969 zeigt den Meister wieder in Höchstform. Setzen andere das Episodenhafte durchaus als Stilmittel ein, wie beispielsweise Lanfranchi in „Django – unbarmherzig wie die Sonne“, beruht diese bei Fidani auf schlichtem Unvermögen, eine Geschichte zu erzählen. Der Film besteht aus einer losen Abfolge einzelner Szenen – Morde, Überfälle, etc. – die lediglich dadurch verbunden sind, dass immer wieder Sartana auftaucht, die Missetäter umnietet, den Opfern zu ihrem Recht verhilft, um die nächste Runde durch die Kiesgrube zu drehen. Dennoch will ich hier einen gewissen, auch alkoholgestützten Unterhaltungswert nicht absprechen. So ist beispielsweise die Szene, in der sich drei Bandidos quälend langatmig das Wesen des Stöckchenziehens vergegenwärtigen, auch dank der völlig unfähigen Schauspieler und der grottigen Synchro ganz große Klasse. Recht gelungen ist der Score von Lallo Gori mit einem angenehmen Trompeten-Gitarre-Thema, das unterschwellig durch eine Mundharmonika unterstützt wird.

Rating: $ (Trash: $$$)

Bodycount:

ca. 45

Explizite Brutalitäten:

  • Randall-Banditen schlagen unter Anwesenheit von Sheriff Logan (Dino Strano) eine arme Sau zusammen, die kein Schutzgeld blechen will
  • Sartana killt Sheriff Logan scheibchenweise

Liebe/Splatter:

0/10

Spezialitäten

Sartana trägt ein Amulett um den Hals, dessen Rückseite ein Spiegel ist. Praktisch.

 

 

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