Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Sartana kommt

Info

OT: 
Una Nuvola di polvere... un Grido di Morte... arriva Sartana!
AT:

Llega Sartana (Sp)

Jahr: I/Sp 1971
R: Giuliano Carnimeo
B: Tito Carpi
K: Julio Ortas
M: Bruno Nicolai
D: Gianni Garko, Piero Lulli, Nieves Navarro, José Jaspe, Massimo Serrato

Quelle: DVD

 

Inhalt

Weil Sartana (Gianni Garko) sich mal wieder auf seinen untrüglichen Riecher für Geld, Gold und anderen Kostbarkeiten verlassen kann, lässt er sich stantepede zu seinem alten Kollegen Grand Full (Piero Lulli) in den Knast einweisen, um ihn zuerst zu befreien und dann das Geheimnis verschwundener 500.000 Gold-Dollars zu entlocken. Die Knatter verschwand nebst 20 Millionen Dollar hochwertigster Blüten, gedacht für Waffenkäufe "por la Revolución". Leider hat Grand Full anscheinend keinen blassen Schimmer vom Verbleib der güldnen Münzen, erzählt aber Sartana von der verregneten Nacht, in der der Zaster  verschwand und drei Geschäftspartner mysterös ins Gras bissen. Unglücklicherweis' war Grand Full ein ehemaliger Kompagnon des in jener Nacht ebenfalls ums Leben gekommenen Johnston. Nun steht er als Hauptverdächtiger auf allen Fahndungslisten des Landes und kann nur spekulieren, wer ihm diese Lampe gebaut hat.
Da wären der Sheriff Manassas Jim (Massimo Serrato), dessen Bruder Joe unter den drei Toten war und der Grand Full für Täter und Dieb hält. Als nächstes hätten wir den mexikanische Banditen Monk (José Jaspe), der mit dem Gold eigentlich die Blütendollars erstehen wollte, und das Ding dem Sheriff und Grand Full zuschiebt. Schließlich gibt's noch die trauernde Witwe Johnston (Nieves Navarro), die glaubt, dass ihr verblichener Gatte die Kohle bereits vor der Mordnacht beiseite geschafft hatte. Ergänzt wird das Kleeblatt der Geldgierigen um einen falschen (Bruno Corazzari) und einen echten Bundesagenten (Francisco Brana), dem es aber vor allem darum geht, die Falschkohle aus dem Verkehr zu ziehen.
Grand Full taucht erstmal in Sonora unter, währenddessen sich Sartana im anarchischen Weiler Mansfield bei Jim und Monk umhört. Und von Beiden vernimmt er plötzlich völlig Unterschiedliches zum Tathergang. Dann will ihn auch noch Mrs. Johnston unter Vertrag nehmen. Die Geschichte wird immer undurchsichtiger, zumal einige wichtige Zeugen, gemeuchelt von der Hand eines unbekannten Killers, inzwischen die Radieschen von unten betrachten.

Zitate

"Du heimatloser Heckenbrunzer verlangst doch nicht, dass ich dir das sage?! Gute Nacht auch!" (Sartana verliert gegenüber Monk jegliche Etikette...)

"Ich denke, drei tote Sheriffs sind genauso gut wie ein Passierschein." (Sartana bittet um Einlass im Knast)

"Meine Methode ist einzigartig... und ich werde dir jetzt die Gelegenheit geben zu zeigen, wie schnell du laufen kannst, wenn du willst. Und du wirst wollen... es sei denn, du hast es gern, wenn dein Arsch in Flammen steht." (Sartana hat das Zeug zum Bundesliga-Trainer)

"Du geile Milchkuh!" (Sartana ist ganz Gentleman)

"Wenn du dich gut benimmst, dann darfst du noch zuende essen. Aber dann ist Feierabend." (Monk hat Sartanas Henkersmahlzeit kommen lassen)

"Versprechen, die man einer Frau wie dir gibt, gelten nur, solange das Bett warm ist." (Monk ist Frauenversteher)

Die Kritik des Sargnagels:

Klasse Machwerk von Carnimeo, der beste Sartana von Allen!
Erzählt wird weniger ein klassischer Western denn ein waschechter Whodunit-Thriller im WildWest-Outfit. Gepaart mit dem typischen Carnimeo-Humor und der grandiosen Kamera-Arbeit von Julio Ortas (u.a. Stamm-Kameramann von Caianos Frühwerken und Veredler von "Willkommen in der Hölle"; Ortas ist Großmeister des Weitwinkels ;-) ) entstand ein recht aussergewöhnlicher Italo, der seines gleichen sucht. Garko hat Top-Form - diesmal als Sartana im Prediger-Gewande. In der deutschen Synch durfte ihm Arnold Marquis das rauchige Whiskey-Timbre verleihen, was auch ziemlich gut zur wieder mal recht augenzwinkernden Dialogregie passt.
Absolut einzigartig ist der "Orgel-Showdown", den Carnimeo für den Schluss inszeniert hat; das Werk strotzt nur von kleinen, aber feinen Gimmicks, Twists und Einfällen. Insgesamt hat der Streifen alles, was man sich für einen schönen Italowestern-Abend erhofft: Handlung, Härte und Humor.

Rating: $$$$+ (GS: $$$$)

Explizite Brutalitäten:

  • Sartana verpasst dem Gefängnisdirektor einen Satz heisse Höschen und lässt ihn als lebende Fackel durch den Knasthof rennen
  • Ein Knastwächter verweigert den Gefangenen trotz brütender Hitze Wasser, das er stattdessen zum Waschen nutzt. Für Sartana kommt's noch ärger: Er bekommt eine gratis Natursekt-Dusche
  • Monk hat ein Faible für eine Bullenpeitsche, mit der er seinem Gesinde öfters mal die Leviten liest

Liebe

0/10

Splatter

1/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien