Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Savage Guns

kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
Era Sam Wallash …lo chiamavano “Cosi Sia”

Jahr: I 1971
R: Demofilo Fidani („Miles Deem“)
B: Mila Vitelli
K: Franco Villa
M: Coriolano “Lallo” Gori
D: Robert Woods, Dino Strano (“Dean Stratford”), Benito Pacifico (“Dennis Colt”), Amerigo Castrighella (“Custer Gail”)

Quelle: ??

 

Inhalt

Sam Wallash Robert Woods) hat’s im Leben nicht leicht gehabt: Erst legt der üble Mash Flanegan (Dino Strano) seine Eltern um, und rund 20 Jahre später erwischt’s seinen Bruder, der als Kollateralschaden einer Bestrafungsaktion der Flanegan-Gang zum Opfer fällt. Wallash selbst überlebt das Massaker leicht verletzt. Nachdem er sich bei einer blondbezopften Prärie-Heidi (Marina Malfatti) und ihrem Vater hat verarzten und armieren lassen, kann’s auch schon losgehen mit dem Rachefeldzug.
Flanegan lebt inzwischen als Donovan *sic* im Weiler Silver Springs. Von hier aus schranzt er sich mit Hilfe seiner Gang durch, etwa mittels getürkter Faustkämpfe oder Schutzgelderpressungen. ,Die Banditen werden gesteuert durch Flanegans Assis Hernandez (Benito Pacifico) und Sturges (Amerigo Castrighella), während er selbst als Ehrenmann im Hintergrund bleibt und die Penunzen vereinnahmt.
Sam Wallash hat aber schon lange Fährte aufgenommen und killt Flanegans Gangster, wo er sie trifft. Das gefällt diesem natürlich gar nicht, und so setzt er ein gepfeffertes Kopfgeld auf den Unbekannten aus. Doch das verzögert das Bimmeln des Totenglöckleins nur marginal.

Zitate

Flanegan: „Maybe this tequila washes out the smell of pigstable and you go to hell clean!“

Die Kritik des Gunslingers:

„Sam Wallash“ zählt tatsächlich zu den halbwegs soliden Streifen Fidanis, wenn man den Rest seines Oeuvres zum Vergleich heranzieht. Die Geschichte ist zwar dünn, doch leistet sich hier das Skript relativ wenige Abschweifungen, so dass tatsächlich so etwas wie ein Spannungsbogen erkennbar wird. Mit einigen Saloonschlägereien und einem Boxkampf, die so gar nüscht mit der Handlung zu tun haben und auch nicht weiter integriert werden, halten sich die Fidani-typischen Verirrungen, die ausschließlich und kostengünstig Meter schinden, in Grenzen.
Trotz charakteristischer Laubwald-Cheapo-Atmo und diverser Kiesgruben-Querungen bleibt der Trashfaktor diesmal erfreulich klein. Das liegt auch an der Darsteller-Riege: Robert Woods ist – anders als von mir mal postuliert ;-) – eh kein Schlechter, und auch der Rest, überwiegend Fidani-Stammpersonal, legt sich passabel ins Zeug. Zudem ist der Streifen durch Villa streckenweise gut fotografiert. Was mich in diesem Zusammenhang mal interessieren würde: Was verband Franco Villa, der ja auch so Kracher wie "Milano Kaliber 9“ fotografierte, mit Fidani, für den er ja seeehr oft für die Kameraarbeit zeichnete? Aber weiter im Text. Es gibt ein paar wirklich nette Sequenzen: So wird der verlangsamte Ton einer in Zeitlupe ablaufenden Saloon-Schlägerei mit Extrem-Hall unterlegt, was ihr eine surrealistische Qualität verleiht. Der Score von Lallo Gori ist nicht übel: Besonders das Titelthema hat eine schwerblütige Trompete, verstärkt um Kirchenglocken. Ansonsten klingt’s manchmal wie in einem 6Ts-Eurospy-Streifen.
Ganz verzichten muss der Connoisseur auch nicht auf die Scherze, die Fidani gerne einbaut, um den Trash-Afficionado zu ergötzen. Hier engagiert Flanegan drei Gunslinger: Pietro Martellanza aka „Peter Martell“, Lincoln Tate und Gordon Mitchell, die allesamt unter ihrem richtigen Namen respektive Spaghetti-Pseudonym auftreten. Auch dies hat nicht die Bohne was zu tun mit dem Film, doch ich hab’s trotzdem genossen.

Rating: $$$-

Bodycount:

ca. 35 Gringos und Mexikaner

Explizite Brutalitäten:

  • Flanegans Gang verabreicht einem verräterischen Kneipier eine Zwangsbetankung mit Tequila, bevor sie ihn und sämtliche Gäste umlegen. Nicht ganz sämtliche Gäste ;-)
  • Sturges’ Leute verhauen den Wallash, als der sich beschwert, dass Sturges ein Streichholz auf seinem Rücken angerissen hat
  • Sam vertrimmt einen Banditen mit einem soliden Holzprügel

Liebe:

Flanegan möcht’ so gern der hübschen Fanny („Simone Blondell“) an die Wäsche, doch die hat dauernd Migräne und hängt den Flanegan am Ende hin: 0/10

Splatter

1/10

Spezialitäten

  • Wallash hat dank seines Kindheitstraumas ein schwaches Nervenkostüm, wenn er zuschlagende Türen hört
  • Wo um alles in der Welt kriegt man in so einem Nest ’ne Gatling her?

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien