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Sing mir das Lied der Rache

Info

OT: 
Mi chiamavano ‚Requiescat’ … ma avevano sbagliato
AT:

Mano rápida (SP)
Lo chiamavano requiescat Fasthand (I)

Jahr: I/SP 1973
R: Mario Bianchi (“Frank Bronston”)
B: Vittorio Salerno, Alberto Cardone, Eduardo M. Brochero
K: Emilio Foriscot
M: Gianni Ferrio
D: Sergio Ciani (“Alan Steel”); William Berger, Francisco Brana, Gilberto Galimberto (“Gill Roland”)

Quelle: VHS (Mike Hunter)

 

Inhalt

1865 ist zwar der Bürgerkrieg zuende, aber einigel Konföderierte haben den Schuss nicht gehört und stänkern weiter in der Gegend rum. Ihr Anführer Machedo (William Berger) ist stinkesauer auf Yankee-Captain Jeff Madison (Sergio Ciani): Der Yank-Stutzer war nämlich einst an der Hanging-Party für Machedos Bruder beteiligt und hat außerdem viel größere Muskeln und eine schickere Fönwelle als der etwas verkommen wirkende Rebellenchef. Ganz zu schweigen von seinem geilen Schnauzbart. Das alles kann richtig zornig machen, und so demolieren die optisch so Benachteiligten erstmal des Captains Heimat-Fort inklusive der gesamten Mannschaft. Anschließend kriegt’s Madison so richtig: mit öffentlichem Speichelbad und anschließendem Zerballern der Schießhand. Zwei Jahre später steht er allerdings rachedürstend wieder auf der Matte, nachdem ihn ein paar Indianer zusammengeflickt haben. Um Machedo aus der Reserve zu locken, klaut er den Banditen die Beute aus einem erfolgreichen Banken-Ripp und verschanzt sich mit dem Zaster in einem Einöd-Dorf. Hier trifft man sich zum finalen Tanz.

Zitate

Fortkommandant: „Der Krieg ist schon lange zuende.“ – Machedo: „Ganz recht, Major, Sie aber haben leider das Pech, dass der Krieg für Sie nicht vorbei ist.“

„Mein Äußeres konnten sie vielleicht heilen, aber innerlich bin ich total kaputt. Ich will nur noch Rache.“ (Madison)

„Du stirbst gleich, also lach’ noch.“ (Madison zu Machedo)

Die Kritik des Gunslingers:

Ziemlicher C-Liga-Rohrkrepierer von Mario Bianchi, der zwar einige Brutalitäten auf der Habenliste führt, ansonsten aber absäuft wie der Gunslinger ohne Schwimmring. Atmosphärisch wie auch von den schauspielerischen Leistungen her bleibt der Film deutlich unter dem Spaghetti-Durchschnitt, während Kameraführung und Sound durchaus gelungen sind.
Herauszuheben ist besonders „Alan Steel“: Wer um Himmels willen kam bloß auf die Idee, den ehemaligen Muskelmann mit einer Hauptrolle zu betrauen? Gegen den Mann mit dem Silberblick ist selbst Till Schweiger ein Schauspieler von Strasbergscher Dimension. Verhoben hat sich auch Gianni Ferrio mit seinem wirklich guten, aber unpassenden Score: Soulige, geigen-, trompeten- und orgelgestützte Instros, ergänzt durch sehr jazzige Piano- und Posaunenpassagen. Ein Knaller auch der Titelsong, gesungen von Ann Collin. Eher was für einen Soul-Allnighter als für einen Italowestern.

Rating: $

Bodycount:

ca. 43 Gringos

Explizite Brutalitäten:

  • Madison empfängt von den Rebellen eine zweigängige Spezialbehandlung. Zuerst steht öffentliches Anspucken auf dem Programm. Zum Dessert reicht Machedo ein paar Schüsse in die Schießhand.
  • Nachdem Madison den Banditen ihre Beute abgeluchst hat, foltern die einen ihrer Kumpane, den sie des Verrats verdächtigen

Liebe:

Eine Squaw(Celina Bessy) liebt zwar den Ex-Captain, doch bleibt’s bei Behauptungen, und am Ende geht man eh’ wieder getrennte Wege: 0/10

Splatter

3/10

Spezialitäten

Um seine gehandicappte Rechte zum Ziehen und Schießen nutzen zu können, hat sich Madison eine Spezialvorrichtung angefertigt

 

 

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