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Vier Teufelskerle

Info

OT:
Campa Carogna ... la Taglia cresce

AT:
Los Cuatro de Fort Apache (SP)
Vier Teufelskerle - tot oder lebendig

Jahr: I/SP 1973
R: Giuseppe Rosati
B: G.R., Carlo Veo, Enrique Llovet
K: Godofredo Pacheco
M: Nico Fidenco
D: Gianni "John" Garko, Stephen Boyd, Renato Rossini ("Howard Ross"), Harry Baird, Simon Andreu

Quelle: VHS (VMP)

Poster, Lobbycards etc. von "Vier Teufelskerle"

 

Inhalt

Ein Rudel Mexikaner unter Führung des sau-esken Angelo Gonzales (Simon Andreu) nimmt sich einen Waffentransport der US-Armee zur Brust und massakriert die Begleitmannschaft. Die Mexe machen reichlich Beute: 400 Gewehre und zwei Maschinenkanonen nebst Munition. Zudem fällt ihnen die Tochter (Teresa Gimpera) des Arztes von Fort Apache in ihre Hände, die auf eigene Faust in den Westen reiste, um Daddy zu besuchen.
Die Waffen sind bestimmt für den leicht senilen Ösi-General Mueller (Daniele Vargas), der in seinem Höhlenversteck wie ein Kaiser residiert und davon träumt, die Region wieder Österreich einzuverleiben. Washington schickt drei Spezialisten unter Führung von Captain Chadwell (Stephen Boyd, Howard Ross, Harry Baird) ins Fort Apache.
Bereits die erste Aktion des Kommandos ist mit Unterstützung des muslimischen Kopfgeldjägers Aladin (Gianni Garko) erfolgreich: Die Armee reibt einen Großteil der Mexikanerhorde auf, während Aladin Sanchez gefangen nimmt und sich schon auf 1000 Dollar Kopfgeld freut. Doch dem gelingt mit Glück und Kaltschnäuzigkeit immer wieder die Flucht.
Die zuerst getrennt agierenden drei Soldaten und Aladin raufen sich schließlich zusammen, um gemeinsam dem senilen Mueller eins aufs Monokel zu geben, die Waffen zu vernichten, des Arztes Töchterchen zu befreien und das Kopfgeld für Sanchez einzusacken.

Zitate

"Dass man nie `ne Leiche findet, die Whisky bei sich hat." (Und das, wo der Aladin doch Moslem ist ...)

"Für jedes Glied, gibt's einen passenden Strick. Mohammed." (Aladin)

Chadwell: "Was werden sie mit ihr machen?" - Aladin: "Dumme Frage: Dasselbe, was Ihr mit den Indianermädchen macht." (Gespräch über das Schicksal der gefangenen Arzttochter)

"Es gibt Männer, die singen, wenn man bei ihrer Frau auf den richtigen Knopf drückt." (Chadwell)

"Ich bin eine Gitarre, eine Harfe - warum spielt niemand auf mir?" (Notgeile Mexikanerin zu Chadwell)

"Wer sich in `d Hosen scheißt, wird erschoossen." (General Mueller)

"Wie sagte Mohammed zu Allah: Gleich haben wir den Salat." (Aladin)

"Nicht zu fassen, es scheint glatt zu gehen. Der Captain muss heute in einen Scheißhaufen getreten sein." (Aladin)

Die Kritik des Gunslingers:

Mild humoriger Actioner von Giuseppe Rosati, dessen Gesamtwerk als Regisseur recht überschaubar blieb. Der Film ist gut inszeniert, schön fotografiert und überzeugt durch seine bestens aufgelegten Darsteller. Damit reicht er deutlich heraus aus den meisten Machwerken, die in der "Dämmerung des Italowesterns" entstanden. Abzüge leider für die beknackte Synchronisation des Generals, die uns den Adolf gibt: Das dämliche Ge-Hitler geht einem schon gehörig auf die Nüsse. Ansonsten: eine runde Sache, in der selbst die von mir ungeliebten Schlägereien schmissig und vor allem gekonnt in Szene gesetzt sind.
Den allgemeinen Lobliedern auf den Fidenco-Score kann ich mich indes nicht so recht anschließen. Bis auf den wirklich guten Titeltrack, von Stephen Boyd selbst gesungen, hat er mich nicht sonderlich beeindruckt.

Rating: $$$$-

Bodycount:

ca. 20 Gringos; ca. 120 Mexikaner, 3 Frauen

Explizite Brutalitäten:

Misshandlungen und Tötungen von Gefangenen finden außerhalb des Kamerablickfeldes statt

Liebe/Splatter:

0/10

 

 

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