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3-D Sex and Zen Extreme Extasy

Info

OT: 
3D rou pu tuan zhi ji le bao jian  

Jahr: HK 2010
R:
Christopher Sun
B:
Stephen Shiu, Stephen Shiu Jr., Mark Wu
K:
Jimmy Wong
M:
Raymond Wong
D:
Hiro Hayama, Leni Lan, Tony Ho, Saori Hara

Quelle: DVD (Capelight). Dank fürs Rezi-Exemplar

 

Inhalt

Damals, im alten China: Eigentlich wollte der Student Wei (Hiro Hayama) seinem Kumpel Lin nur ein wenig Händchen halten bei dessen Werben um die schöne Tie Yuxiang (Leni Lan). Doch dann verlieben sich Wei und die Braut in spe rasend ineinander. Rasch wird geheiratet, doch im Bett ist leider tote Hose.
So sucht der enttäuschte Wei Entspannung im „Palast der Raritäten“, der dem moralisch fragwürdigen und nahe am Wahnsinn gebauten Prinzen von Ning (Tony Ho) gehört. Der hat hier alles gehortet, was selten und kostbar ist: vom Blut schwitzenden Pferd über einen genialen Astronomen, bizarren Schätzen bis zu jeder Menge extrem hübscher Frauen. Aufgrund seines enormen Kunstverständnisses findet Wei die Gnade des Prinzen und Einlass in den Sündenpfuhl, was zur Blitzscheidung von seiner Gattin führt.
Rasch erfährt der Vergnügen suchende Student aber, dass seine sexuellen Probleme in seiner extrem – äh – sparsamen Ausstattung begründet liegen. In einer gewagten Operation tauscht er mit einem Esel das Gemächt und ist nun bereit für Lehrstunden in Sachen körperlicher Liebe. Diese will ihm der „Meister des Glücks“ (Yvonne Lau) geben, ein Hermaphrodit, der dafür jedoch einen Gefallen einfordert: Wei soll dem Prinzen eine wertvolle Porzellanrolle klauen. Das geht gehörig schief, und der Wahnsinn befeuerte Zorn des Prinzen ist grenzenlos.

Die Kritik des Gunslingers:

Asien-Kino, liebe Freunde, ist ja generell nicht so meins, und diesen Anfang des Jahres als ersten 3D-Porno beworbenen Streifen hätte ich fast links liegen lassen. Hab ich aber Gott sei’s gedankt dann doch nicht.
Der Film ist das um ein paar Charaktere und eben die 3D-Effekte erweiterte Remake von „Sex and Zen“, der 1991 erschien. Zu den Effekten kann ich nicht viel sagen, da die DVD-Fassung des Films zweidimensional ist, doch lässt sich vermuten, dass die dritte Dimension weniger bei den Sex-Szenen als vielmehr bei den Actionszenen eingesetzt wurde.
Wenn der Streifen eins nicht ist, dann Porno. Bei den Knattereien bleiben die Aktionen immer bedeckt, so dass es das Prädikat Softsex wohl eher trifft. Wir haben hier vielmehr eine aufwändig ausgestattete Mischung aus Märchen- und Kostümfilm, angereichert mit Komödien- und Wuxia-Elementen, also chinesische Waffenkunst in fantastischem Rahmen, sowie einem deutlichen Spritzer de Sade mit Splatter-Einlage.
Letztere gewinnen im letzten Drittel deutlich die Oberhand: Wie der Prinz den guten Wei und seine Yuxiang rannimmt und auf die Folterbank spannt, ist schon nicht von schlechten Eltern. Für die Comedy sorgen unter anderem die beiden skurrilen, durch Verlust von Hand oder Bein gehandicappten Ärzte, die den operativen Tausch der Geschlechtsteile besorgen und Wei später leider auch wieder von seinem Eselsdong befreien müssen. Das hat zwar was Klamottiges, wenn die Beiden durch Dusseligkeit den ursprünglich für Wei vorgesehenen Pferdeschwengel ruinieren, ist aber trotzdem spaßig – zumindest für einfach gestrickte Gemüter wie mich. Während die Kulissen teilweise etwas pappig wirken, machen die versammelten Ladies eine außerordentlich solide Figur *Lach*.
Bei allem Remmi-Demmi geht’s hier nur um eines: die Jagd nach einem Glück, das man eigentlich schon längst gefunden, aber nicht bemerkt hat. Insofern ist dies ein tief romantischer Film, wenn man will.

Rating: $$$$

Splatter:

5/10

 

 

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