Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Erben der 36 Kammern der Shaolin, Die

Info

OT: 
Pie Li Shie Jie

AT:
Disciples of the 36th. Chamber

Jahr: HK 1985
R, B: Liu Chia-Lang („Lau Kar-leung“)
K: Cho On-Sun
M: diverse
D: Hou Hsiao, Chia Hui Lin (“Lau Kar-fai”, “Gordon Liu”), Lily Li, Jason Pai Piao

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Im China des 18. Jahrhunderts dominiert und kujoniert die Minderheit der Mandschu die chinesische Mehrheit Fong Sai-Yuk (Hou Hsiao) ist Schüler eines kantonesischen Gymnasiums und ein gar rechter Taugenichts, der seinen Lehrer (Wong Ching-Ho) regelmäßig zur Weißglut treibt. Eines Tages überspannt er den Bogen, als er erst den Schulinspektor (Shen Chan) der Mandschu bei dessen Kontrollversuch demütigt und kurz darauf in einer Mandschu-Schule rumstänkert.
Die Mandschu verlangen die Auslieferung des Jungen, was seinen sicheren Tod bedeutet hätte. Seine Mutter (Lily Li), die ihren Lieblingsspross nebenbei zu einem versierten Kung Fu-Kämpfer ausgebildet hat, schafft es, dass ihre drei Söhne im Shaolin-Tempel unterkriechen dürfen. Möglich macht dies eine Aufweichung der Regeln, so dass auch weltliche Schüler aufgenommen werden.
Der Mönch San Te (Chin Hui Lin) übernimmt die weitere Ausbildung. Doch auch hier eckt Fong mit seiner überheblichen Art an, bis er aus dem Tempel fliegt, nachdem er heimlich an einem Kampfkunstturnier teilgenommen hat. Der Mandschu-Gouverneur (Jason Pai Piao) sieht in dem gefeuerten Naivling einen schönen Hebel, um die lästigen Shaolin-Mönche entscheidend zu schwächen.

Die Kritik des Gunslingers:

Die Erben …“ gilt als der letzte der traditionellen Kung Fu-Filme, für die das Shaw-Studio wie kein anderes stand. Es ist leider kein würdiger Abschied geworden. Abgesehen von der gewohnt souveränen Umsetzung und einem knackigen Showdown, bietet der letzte Teil der „36-Kammern-“Trilogie leider nur eines im Überfluss: Klamauk.
So wähnt man sich in weiten Teilen bei den Lümmeln von der ersten Bank oder in den Thoma’schen Lausbubengeschichten, nur, dass der Schauplatz halt nicht in München und Umgebung liegt. Hauptdarsteller Hou Hsiao grimassiert sich durch seine nervende Rolle und führt dabei seine dicke Hose über 90 Minuten aus. Da mag keine Freude aufkommen, so dass man es schon fast mit dem hinterfotzigen Gouverneur hält und das baldige Ableben des Großmauls herbeisehnt. Vergebens. Chin Hui Liu, Adoptivbruder des Regisseurs, wiederum, der bereits im ersten Teil den San Te verkörperte, wird hier leider auf eine Nebenrolle reduziert, darf immer wieder milde gucken, aber wenigstens im Krisenfall die Eisenfaust auspacken. Die Kampfszenen mit und ohne Waffen sind Shaw-typisch solide inszeniert, und auch die wieder farbenprächtige Studioproduktion trägt die Shaw-Handschrift. Das war’s aber auch.
Bemerkenswert an diesem Streifen ist eigentlich nur die Tatsache, dass mit San Te und Fong Sai-Yuk zwei legendäre chinesische Volkshelden das erste Mal gemeinsam in einem Film zu sehen sind. Beide Charaktere sind historisch und tauchten bereits vorher in diversen Filmen auch des Shaw-Studios auf. Doch das bewahrt den Streifen nicht davor, so fade zu munden wie eine Handvoll zerkochter Reis.

Rating: $$

Splatter:

2/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien