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Iron Monkey

Info

OT: 
Siu Nin Wong Fei Hung Chi: Tit Ma Lau

Jahr: HK 1993
R: Yuen Woo-ping
B: Tsui Hark,Cheung Tan, Tang Elsa, Lau Tai-Mok
K: Arthur Wong, Tam Chi-wai
M: Richard Yuen
D: Yu Rongguang, Donnie Yen, Angie Tsang, Jean Wang

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Beamtenkorruption gehört im China des mittleren 19. Jahrhundert zum leidvollen Alltag der gebeutelten Provinz-Bevölkerung. Und auch der neue Gouverneur Cheng (James Wong) macht da keine Ausnahme: eine unheilvolle Mischung aus unfähig, verschwenderisch und geldgierig. Einzige Hoffnung für den gebeutelten Landmann ist ein maskierter Kämpfer, der als „Iron Monkey“ den Ausbeutern und Unterdrückern eins ums andere Mal heimleuchtet und die erbeuteten Pennunzen an Bedürftige verteilt.
Hinter dem Affen verbirgt sich Dr. Yang (Yu Rongguang), der als Arzt bei Reich und Arm einen untadeligen Ruf genießt. Ihm zur Seite steht Schwester Orchidee (Jean Wang), eine ehemalige Prostituierte, die Yang einst freikaufte. An sie gibt er nicht nur regelmäßig Körpersäfte, sondern auch seine Kampfkunst weiter.
Klar, dass Gouverneur Cheng alles daran setzt, „Iron Monkey“ das Handwerk zu legen. Zuerst erpresst er Wong Kei-ying (Donnie Yen), ebenfalls Arzt und begnadeter Kämpfer, Jagd auf den Affen zu machen. Bis zur Erfolgsmeldung soll Sohnematz Wong Fei-hung (Angie Tsang) in Kerkerhaft verbleiben. Dann gibt es noch den abgefallenen Shaolin-Mönch Hsiu-hung (Yen Shi-kwan), der für Macht und Bares alles tut und dem Monkey gefährlich werden kann. Nach einigen Scharmützeln freunden sich aber die beiden Dottores Wong und Yang an, um fortan gemeinsam für die gute Sache zu streiten.

Zitate

Chef der Palastwache (Yuen Shun-yi): „Das ist Bestechung! Aber zu wenig. Verhaften!“

Soldat zum Gouverneur: „Herr, er hat Ihre Augenbraue abrasiert.“ (Passiert schon mal bei ‘ner Balgerei mit scharfen Gegenständen (Zwinkern))

Die Kritik des Gunslingers:

Yeah. Yuen Woo-ping, der später die Kampfszenen unter anderem für „Kill Bill“ choreographierte, legt hier ein Actionfeuerwerk hin, das sich gewaschen hat. Einen Wuxia-Streifen in bester alter Schule. Insbesondere die grandiosen Kampfszenen sorgen für Pupillenstillstand. Hier ist jede Physik außer Kraft gesetzt. Drahtseilakte in bestem Sinne *lach.
Dabei serviert der Streifen seine fulminanten Choreos nicht ohne Augenzwinkern. Angesichts der zusätzlich unterlegten charakteristisch fetten Sounds drängten sich mir zumindest Vergleiche mit Spencer/Hill in ihren Sternstunden auf. Weniger von den Sprüchen her, als vielmehr von der Body-Action. Zeitlupe und Zeitraffer sind weitere Zutaten, um die Geschwindigkeiten zu steuern. Das ist schlichtweg fantastisch gemacht. Dabei sieht man in den Kämpfen, dass hier Könner am Werk sind. Toll ist beispielsweise das Finale, der „Bosskampf“ sozusagen, in dem sich die drei Protagonisten auf brennenden Holzpfählen beharken.
Dem Streifen gelingt ohne Probleme der Balanceakt zwischen Jackie Chan und „ernsthaften“ Martial-Arts-Filmen. Die Waagschale schlägt allerdings trotzdem in Richtung leichte Kost aus. Klasse beispielsweise die Szene in der Dr. Yang und Schwester Orchidee die Praxis aufräumen, nachdem ein Windstoß dort für allerhand Chaos gesorgt hat. Merke: Kung Fu lässt sich auch nutzen, um Papiere vom Boden aufzuheben und sauber zu stapeln (Zwinkern). Dabei wirkt der Humor hier nie klamaukig oder gar aufdringlich, sondern ist organischer Bestandteil des Ganzen.
Der von einer Frau gespielte Sohn Wongs, Fei-hung, ist wie sein Vater eine historische Gestalt. Wong Fei-hung gilt als chinesischer Nationalheld, der sich als Arzt und Kämpfer für die Benachteiligten einsetzte.

Rating: $$$$$

Splatter:

3/10

 

 

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