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Last Match - Der letzte Fight, The

Info

OT: 
L’ultima Partita

AT:
Opponent
The last Match
The last Match - Der letzte Kampf

Jahr: I/USA 1990
R: Fabrizio de Angelis („Larry Ludman“)
B: Gianfranco Clerici, Vincenzo Mannino
K: Giuseppe Ruzzolini
M: Guglielmo Arcierri
D: Oliver Tobias, Ernest Borgnine, Henry Silva, Charles Napier, Martin Balsam

Quelle: DVD (Madison)

 

Inhalt

Das Pärchen Susan (Melissa Palmisano) und George (Robert Floyd) verbringt einen Knatter-Urlaub in einem namenlosen Karibik-Staat. Als die Abreise naht, schmuggelt einer der potenziell hinterfotzigen Latinos im Flughafen ein Drogenpäckchen in Susans Handtasche. Das bringt naturgemäß eine Menge Scherereien mit sich, inklusive intensiver Begutachtung diverser Körperöffnungen durch geiernde Polizisten.
George verständigt Sues Daddy (Oliver Tobias), den Football-Profi Cliff Gaylor. Gaylor lässt sich nicht zweimal bitten und rauscht an. Doch weder der amerikanische Konsul (Charles Napier) noch der von diesem empfohlene Anwalt (Martin Balsam) kriegen den Arsch hoch: Susan drohen im besten Fall, also mit Bestechung der Geschworenen, fünf Jahre Bau.
Chef im Knast ist der sympathische Drecksbär Warden Yashin (Henry Silva), der zum Beispiel Fluchtversuche gerne höchst selbst mit Hilfe von Präzisionsgewehr und Zielfernrohr von der Gefängnismauer aus vereitelt. Yashin nun organisiert für Cliff, der sein Maul zu weit aufreißt, eine zünftige Gummiknüppelparty, so dass diesem der angesichts der Untätigkeit von Politik und Anwaltsmischpoke sowieso schon recht dünn gesponnene Geduldsfaden reißt. Glücklicherweise haben die Football-Kumpels gerade nichts Besseres vor und kommen samt Coach (Ernest Borgnine) angejettet, um den korrupten Bohnenfressern zu zeigen, wie so’n Footballer mit Handfeuerwaffe und Bazooka umgehen kann.

Zitate

Yashin: „Wir brauchen Verstärkung: Die Amerikaner greifen an.“

Die Kritik des Gunslingers:

Tja, Freunde, wer so gerne wir in den kreativen Untiefen gründelt, die es irgendwie doch auf Zelluloid schafften, wird früher oder später fast zwangsläufig Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Fabrizio de Angelis aka „Larry Ludman“ (z.B. „Killer Krokodil 2“, "Zombie Holocaust") über den Weg laufen. Auch die Autoren Clerici und Mannino tauchen in diesem Kontext immer wieder auf. So habe ich selbstredend keine Sekunde gezögert, als ich dieses Streifens in der Grabbelkiste eines großen Medienkaufhauses ansichtig wurde, und ihn erworben. Zusätzlich erleichterte mir der in Aussicht gestellte Cast mit Henry Silva, Ernest Borgnine oder Charles Napier die Entscheidung.
Also, Erfrischungen bereitgestellt und losgelegt. Was sich dann allerdings anstelle der erwarteten Trashparty aufblättert, ist schaderweis’ nur wenig unterhaltsamer als ein feuchter Furz: Grotten-Synchro, die etwa Clayton, trotz seiner Vietnam-Vergangenheit anfangs zum Australier macht, Bebilderung auf TV-Serien-Niveau und mit dem Schweizer Oliver Tobias ein Hauptdarsteller, der nur zwei Gesichtsrasten kennt: cool und cool. Was alles unter Trash-Gesichtspunkten noch nicht einmal schlimm wäre; doch leider langweilt der Streifen dabei kolossal.
Immer wieder durchbrechen aber einige nette Episödchen den faden Strom. Die „Verfolgungsjagd“ zwischen Auto und Fußgänger beispielsweise oder auch die Befreiungsaktion, die das Team selbstredend im Football-Trikot – mit Namen und Nummer – durchzieht, gecoacht vom Trainer, der über dem Schlachtfeld im Hubschrauber kreist. Woher die ortsfremden Jungs ohne Kontakte innerhalb eines Tages Waffen, Autos und Hubschrauber auftreiben, bleibt allerdings nebulös.
Nicht enttäuscht haben mich allerdings Silva, Napier und Martin Balsam. Silva gibt den lüsternen Latin-Sado in Uniform, während Balsam und Napier als lustlose Diener des Systems gute Figuren machen.

Rating: $ (Trash: $$$)

Splatter:

2/10

 

 

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