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Reise zur Insel des Grauens

Info

OT: 
Misterio en la Isla de los Monstruos
AT:

Jules Verne's Reise zur Insel des Grauens
Das Geheimnis der Insel der Monster
Mystery on Monster Island
Jules Verne's Mystery on Monster Island
Monster Island

Jahr: SP/USA 1981
R: Juan Piquér Simon
B: Juan Piquér Simon, Joaquín Grau, Ron Gantman
K: Andres Berenguer
M: Alfonso Agullo, Alejandro Monroy, Carlos Villa
D: Ian Sera, David Hatton, Gasphar Ipua, Blanca Estrada

Quelle: TV (Das 4.)

 

Inhalt

Der amerikanische Millionär Kolderup (Peter Cushing) ersteigert gegen seinen bösartigen Konkurrenten Taskinar (Terence Stamp) eine abgelegene Vulkaninsel, auf der ein nennenswerter Goldschatz verschüttet ist. Kurz darauf schickt Kolderup seinen Neffen Jeff Morgan (Ian Sera) mit seiner Privatjacht auf Weltreise, damit dieser vor seiner Hochzeit mit der strammen Meg (Ana Obregón) noch ein paar Abenteuer erleben kann. Wie's der Teufel will, greifen justamente vor den Gestaden von Onkelchens Eiland ein paar gummibemützte Seemonster das Schiff an und killen die Besatzung.
Jeff und sein Hauslehrer, Prof Tartelett (Davis Hatton), retten sich an Land. Hier läuft dann der übliche Robinson-Streifen ab, inklusive Rettung eines Eingeborenen (Gasphar Ipua) vor dem Geopfertwerden durch schröckliche Kannibalen. Nebenbei müssen sich die Gestrandeten gegen eine Art Godzilla-King-Kong-Klon aus Gummi, rauchspeiende Höhlenengerlinge, Tangmonster und glupschäugige Turbanträger behaupten, gabeln eine Französin in Kannibalenornat (Blanca Estrada) auf, bis Onkel William die Sache aufklärt und sich alles in Wohlgefallen auflöst. Fin.

Zitate

„Spiel hier nicht den Hilflosen: Wir können uns nicht leisten, dich zu pflegen.“ (Taskinar zu einem verwundeten Schergen (Francisco Braña)

Die Kritik des Gunslingers:

Jesses, das hier unter der Flagge des guten Jules Verne laufen zu lassen, zeugt von einer gewissen Chuzpe oder einer drastischen Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Als zweite Mogelpackung entpuppt sich der Cast, der an erster Stelle Peter Cushing und Terence Stamp listet, die aber nur in homöopathischer Dosierung zum Einsatz kommen, so der, welcher einer hier von Gastauftritten sprechen würde, nicht ganz falsch läge. Gleiches gilt für „Paul Naschy“, der bereits nach gefühlt fünf Minuten sein Leben aushaucht, genau wie Francisco Braña und Luis Barboo.
Was sich hier nun dem geneigten Zuseher aufblättert, ist ein Reigen des „Nichtgekonnt“, aus dem nur der harte Trash-Afficionado noch Honig saugen kann. Das geht los bei einem hanebüchenen Plot, der sich bei verschiedenen Abenteuer-Vorlagen von „Robinson Crusoe“ bis „Die Schatzinsel“ bedient über schauspielerischen Leistungen, die mit „mangelhaft“ noch wohlwollend umschrieben sind, bis zu den SFx, die das Prädikat „Bodenlos“ verdienen. Am besten im Bilde ist noch der Chimp, den die Unglücksraben in einer Hütte finden und der in der Tat ein paar nette Szenen hat. Fein auch die Bananen-Gatling und das Kokosnuss-Katapult.
Tipp der Maniax: Intravenöse Pils-Leitung legen und das Hirn solange im Eisfach parken.

Rating: $ (Trash: $$$)

Splatter:

1/10

 

 

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