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Cleopatra Jones gegen die Drachenlady

Info

OT: 
Cleopatra Jones and the Casino of Gold

Jahr: HK/USA 1975
R:
Charles (“Chuck”) Bail
B:
William Tennant
K:
Alan Hume
M:
Dominic Frontiere
D:
Tamara Dobson, Ni Tien (“Tanny”), Stella Stevens, Christopher Hunt

Quelle: DVD (Warner)

 

Inhalt

Die Brüder Matthew (Albert Popwell) und Melvin Johnson (Caro Kenyatta), bereits im Vorgänger Mitarbeiter der Spezialagentin Cleopatra Jones, sollen mit einem Scheingeschäft als Türöffner ein großes Hongkonger Drogensyndikat sprengen. Die Sache geht schief: Die Beiden geraten in einem Sezessionskrieg zwischen Syndikatschefin Bianca Javin (Stella Stevens), nur als „Drachenlady“ bekannt, und ihrem ehemaligen Angestellten Chen (Shen Chan), der einen eigenen Laden aufziehen will.
Matt und Melvin sind von nun an „Gäste“ der blonden Lady, die sich Chen mal richtig zur Brust nimmt. Das ruft Cleopatra Jones höchst selbst auf den Plan, die ihre Kumpels nicht im Regen stehen lässt. Zusammen mit der Privatdetektivin Mi Ling Fong („Tanny“) und ihren zahlreichen Helfern prügelt sich Cleo erst durch Hongkong, später durch Macao, um die Drachenlady aus dem Abendkleid zu stoßen und die vermissten Brüder Johnson heimzuholen.

Zitate:

„Eliminiert Miss Fong, und ich wünsche von Cleopatra Jones die Augen und die Ohren. Ist das klar?“ (Die Drachenlady stinkt klar gegen das Fluchwunder „Mummy“ aus dem ersten Teil ab)

Die Kritik des Gunslingers:

Schwaches Sequel zu "Ein Fall für Cleopatra Jones“, das ein eher hohles Action-Feuerwerk abbrennt, aber nicht wirklich unterhaltsam ist. Beutet der erste Teil noch die Blaxploitation-Welle aus, setzt der Nachfolger verstärkt auf Elemente aus den gerade boomenden Hongkong-Klopper-Filmen. Dabei geht ihm – mal abgesehen von Cleopatra Jones herself - das Comic-hafte ab, ohne das diese Art Film nicht funktionieren kann. So vermisse ich hier den Sack überdrehter Nebenfiguren des ersten Teils inklusive der lustvoll und grandios übertreibenden Shelley Winters: Anstatt dessen versuchte man offensichtlich, einen eher „seriösen“ Actionfilm zu drehen, was auch aufgrund der mimischen Limitierung von Tamara Dobson in die Hose gehen muss. So bleibt außer den unglaublichen, in rasender Folge wechselnden Fummeln Cleopatras inklusive des - nun ja – gewagten Make-ups nicht viel über.

Rating: $+ (Trash: $$$)

Splatter:

2/10

 

 

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