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Copkiller

Info

OT: 
Copkiller – l’Assassino dei Poliziotti
AT:
Order of Death (USA)
Corrupt (USA)

Jahr: I/USA 1983
R, B:
Roberto Faenza
B:
Ennio de Concini, Hugh Fleetwood
K:
Giuseppe Pinori
M:
Ennio Morricone
D:
Harvey Keitel, John Lydon, Nicole Garcia, Leonardo Manzella (“Leonard Mann”)

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

Drogencop Lieutenant O’Connor (Harvey Keitel) hat sich hervorragend eingenischt. Als knallharter Bulle geht er tagtäglich Dealern publicitygerecht an die Wäsche. Gleichzeitig betreibt er mit seinem Kollegen Bob Carvo (Leonardo Manzella) unter Decknamen von einer konspirativen Wohnung aus einen schwunghaften Handel mit Erfrischungen für die solvente Klientel.
In dieses Idyll platzt der seltsame Leo Smith (John Lydon). Der behauptet von sich, der „Copkiller“ zu sein, ein Serientäter der Bullen abschlachtet. Smith hat Calvo und O’Connor schon eine Zeitlang beschattet und weiß genauestens über alles Bescheid. O’Connor, der keine Lust hat, sich von dem augenscheinlich schlappen Freak unter Druck setzen zu lassen, setzt diesen in der Wohnung fest, um näheres über dessen Beweggründe zu erfahren.
Doch seine Brutalotour verfängt nicht, und zwischenzeitlich wurde Smith, der aus reichem Hause stammt, als vermisst gemeldet. Zu allem Übel führte der Freak diverse Audio- und Videotagebücher, die für O’Connor und Calvo zum Problem werden könnten. O’Connor kann sich zwar in den Besitz von zumindest einem Teil des potenziell belastenden Materials bringen, doch kriegt er neue Probleme, als sein Partner bei einem Streit tödlich verunfallt. Er versucht, den Todesfall Leo in die Schuhe zu schieben, den er dann als den „Copkiller“ präsentieren möchte: Klappe zu, Affe tot.
Doch die Sache läuft anders, als von O’Connor geplant, und die Machtverhältnisse in ihrer „Beziehung“ verkehren sich. Der Cop verfängt sich zunehmend in Leos fein ausgetüftelten Fallstricken.

Zitate:

„Es gibt Leute, die sind schwach, und wenn sie nicht mit der Realität klarkommen, dann müssen sie eben untergehen. Das ist eben so: das Gesetz der Natur.“ (Wenn O’Connor wüsste, wie Recht er hat)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Auch in der brutal geschnittenen TV-Fassung, die rund 20 Minuten kürzer ist als die deutsche Kinoversion, ist erkennbar, welch’ feinen Thriller Roberto Faenza ablieferte.
Besonders die Leistungen von Harvey Keitel und John Lydon sind’s, die den Film bis zum allerdings etwas an den Haaren herbeigezogenen Ende sehenswert machen. An Außenhandlung gibt es gar nicht so viel: einige brutale, per Sägemesser begangene Polizistenmorde, Büroalltag. Ansonsten ist „Copkiller“ fast schon ein Kammerspiel mit zwei Personen, das sich weitgehend in der konspirativen Wohnung abspielt und seine Spannung aus der Beziehung zwischen den beiden ungleichen Gegnern zieht.

Rating: $$$$

Splatter:

3/10

 

 

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