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Dirty Harry 2 - Callahan

Info

OT: 
Magnum Force
AT:
Vigilance (USA)
Calahan (D)
Callahan (D)

Jahr: USA 1973
R:
Ted Post
B:
John Milius, Michael Cimino
K:
Frank Stanley
M:
Lalo Schifrin
D:
Clint Eastwood, Hal Holbrook, Mitchell Ryan, Felton Perry

Quelle: TV (Kabel 1)

 

Inhalt

Es gibt in San Francisco wohl kaum ein paar Füße, auf die Inspektor Harry Callahan (Clint Eastwood), für seine Freunde „Dirty Harry“, noch nicht gelatscht wäre. So wundert’s wenig, dass der wohl härteste Cop an der Pazifikküste auf Betreiben seines Vorgesetzten Lieutenant Briggs (Hal Holbrook) aus der Mordkommission strafversetzt wurde zur „Fahndung“. Hier hält er seine Magnum nun Ladendieben oder dilettantischen Flugzeugentführern unter die Nase.
Harrys Stunde kommt wieder, als eine Mordserie unter San Franciscos Schwerkriminellen die Polizei vor Rätsel stellt und Briggs unter Druck von oben den ungeliebten Kollegen zurückholt. Während der Lieutenant in Richtung des organisierten Verbrechens ermitteln lässt, hat Callahan einen ganz anderen Verdacht: Er vermutet Polizisten auf Selbstjustiz-Trip hinter den Morden. Konkret fällt sein Verdacht auf ein Quartett junger, höflicher Motorrad-Cops, die nicht nur eine eingeschworene Gemeinschaft sind, sondern samt und sonders auch hervorragend schießen.

Zitate:

Harry: „Da hat’s aber ein hübsches Quartett erwischt.“ (Harry begutachtet die erste Rutsche Leichen)

Harry: „Was ist mit der passiert?“ – Estabrook (Bob March): „Kurz bevor er (der Pimp) umgelegt wurde, hat er ihr mit Abflussreiniger die Kehle ausgespült.“ – „Zeugt immerhin von Einfallsreichtum.“ – Briggs: „Sie sind `n Herzchen, Callahan.“

Harry: „Ein Mann muss seine Grenzen kennen.“

Die Kritik des Gunslingers:

Nach Don Siegels fulminantem Erstling plätschert die von Ted Post inszenierte Fortsetzung zwar durchaus unterhaltsam, doch trotzdem etwas blutarm daher. Zu sehr hat sich Callahan inzwischen von der „Political Correctness“ einfangen lassen. Während unter Siegel der wackere Inspector noch als zweibeinige Dampfwalze kräftige Schneisen in die Kriminellenszene schlug und für Spaß in den Backen sorgte, geriert er sich hier deutlich milder.
Zwar steht er nach wie vor auf Kriegsfuß mit einem System der Strafverfolgung, das eher damit beschäftigt ist, den Bullen am Zeug zu flicken, anstatt Täter abzuurteilen. Doch solange es kein Besseres gäbe, müsse man sich halt damit arrangieren, so das Credo des weichgespülten Inspektors. Das ist nicht „unser Harry“, liebe Freunde. Und um dessen Engagement für das System glaubhaft zu machen, lässt das Buch die Killer unglaubhaft agieren, in dem es sie nicht nur Kandidaten für einen lebenslangen Knastaufenthalt eintüten lässt, sondern jeweils auch alle Zeugen gleich mit. Und so wie Harry kommt der ganze Film daher: unentschlossen, sogar irgendwie resignierend. Das geht los bei der Hauptfigur und endet beim Score von Lalo Schifrin, der ebenfalls recht unauffällig dahin groovt.
Der Film ist beileibe nicht schlecht; es gibt sogar richtig gute Szenen, etwa die, in der Harry fast in alter Manier nebenbei eine Flugzeugentführung im Blitztempo regelt, doch etwas mehr Biss hätte dem Streifen gut getan.

Rating: $$$+

Splatter:

2/10

 

 

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