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Feuer frei auf Frankie

Info

OT: 
Feuer frei auf Frankie
AT:
Per 50.000 maledetti Dollari
Misión en Ginebra (SP)

Jahr: D/SP/I 1967
R, B:
José Antonio de la Loma
B:
Jaime Jesús Balcazar
K:
Victor Monreal
M:
Piero Umiliani (“Peter Umilliani”)
D:
Joachim Fuchsberger, Erika Blanc („Erika Blank“), Rik Battaglia, Rosalba Neri, Walter Barnes

Quelle: DVD (Pidax/Alive). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Als der amerikanische Chemiker Professor Peers (Charles Fawcett) auf einer internationalen Konferenz in Genf das Ergebnis seiner Forschungen – einen revolutionären Raketentreibstoff – leichtfertig rausposaunt, gerät er schnell ins Visier verschiedener Finsterlinge: Der Agentenring von Caldar (Luis Tejada) sowie das konkurrierende „Unternehmen Regenbogen“, ein multinationaler Zusammenschluss von Geheimdienstlern unter Führung des coolen Drummer (Rik Battaglia), versuchen des Wissenschaftlers habhaft zu werden. Gleich der erste Versuch, den Prof zu entführen, geht blutig schief, und Peers bleibt auf der Strecke.
Nun wird für die Schurken Peers’ Assi Dr. Bargher (Joachim Fuchsberger) interessant, der den Anschlag schwer verletzt überlebte und nun unter falschem Namen transportunfähig in einem Genfer Krankenhaus liegt. Um den wertvollen Doc rauszuholen, engagiert CIA-Grande Colonel O'Connor (Walter Barnes) mit Hilfe seiner bezaubernden Agentin Maud Taylor (Erika Blanc) und 50 Riesen Barghers missratenen Bruder Frank (Fuchsberger), einen Abenteurer, Lebemann und Schulabbrecher. Frank soll, mit Hilfe von ein wenig Schminke zum Doc getunt, solange von seinem Bruder ablenken, bis dieser soweit wiederhergestellt ist, um in die Staaten ausgeflogen zu werden. Kein leichter Job für Maud und ihren Kollegen Kaiser (Eddi Arent), die dem Filou als Schutzengel zugeteilt sind, denn die andere Seite bleibt am Ball und kriegt bald spitz, dass Frankie zwar Dampf in den Fäusten, aber von Chemie keinen blassen Schimmer hat.

Zitate

Frankie: „50.000? In Ordnung, aber Spesen gehen extra.“ – Maud: „Spesen?“ – „Na ja, Sonderleistungen: Schlägereien, Schießereien, Verfolgungen …“

Kaiser: „Augenblick! Der Bursche verlangt für jeden Schlag 100 Dollar extra! Wie wär’s mit Mengenrabatt?“

Die Kritik des Gunslingers:

Groovy! Dieser schmackhafte Blend aus Eurospy, Krimi und Thriller bietet feinperlige Unterhaltung ohne Reue. José Antonio de la Loma profilierte sich in den 60ern als Regisseur und Drehbuchautor zahlreicher Genrefilme. So arbeitete er beispielsweise bei zahlreichen Italowesternproduktionen mit seinem Landsmann Alfonso Balcazar zusammen.
„Feuer frei für Frankie“ bemüht sich gar nicht erst, als Thriller oder Krimi Ernst genommen zu werden. Wir haben hier vielmehr ein wunderbar swingendes, augenzwinkerndes Leichtgewicht, dem man den Spaß aller Beteiligten anmerkt. Angefangen vom gezeichneten Vorspann über die Anlage der oft intriganten und doppelzüngigen Charaktere, die lächelnd erotische Zweideutigkeiten austauschen, bis hin zur Kameraarbeit atmet der Streifen eine feine, leichtfüßige 6Ts-Atmosphäre. Piero Umiliani macht das Ganze rund mit einem fantastisch loungigen Easy-Listening-Score, in dem sich Vibraphon, Frauenchor, Whistling und leichte Orchesterarrangements die Klinke in die Hand geben. Dazu gibt’s einige wirklich handfeste Prügeleien, Verfolgungsjagden und jede Menge harmloser Liebeleien.
Mit Rosalba Neri, Erika Blanc, einem knorrigen Walter Barnes, dem cool-schmierigen Rik Battaglia sowie Eddi Arent macht der spielfreudige Cast bis in die Nebenrollen hinein eine gute Figur. Joachim Fuchsberger liefert hier ebenfalls eine weitgehend überzeugende Performance ab.
Wer einen Draht zu dieser Art Filmen hat, dem sei dieser hierzulande bis dato kaum gelaufene Streifen wirklich wärmstens empfohlen.

Rating: $$$$+

Splatter:

1/10

 

 

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