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Funny Games

Info

OT:
Funny Games

Jahr: Ö 1997
R, B:
Michael Haneke
K: Jürgen Jürges
M: Händel, Mozart, John Zorn, et al
D: Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Arno Frisch, Frank Giering

Quelle: TV-Ausstrahlung (Tele 5)

 

Inhalt

Die Familie Schober macht Ferien am See: Mutter Anna (Susanne Lothar), Vater Georg (Ulrich Mühe) und Sohn Schorschi (Stefan Clapczynski). Zwei Jungs, Paul (Arno Frisch) und sein Freund Peter (Frank Giering), anscheinend Feriengäste bei den Nachbarn, schellen kurz nach Ankunft der Schobers an und bitten um ein paar Eier.
Doch die höflich-klebrigen Bittsteller werden immer aufdringlicher und weigern sich schließlich zu gehen. Was nun folgt, ist ein Tag und eine Nacht des Grauens, in der den Schobers von den immer höflich bleibenden Tätern alles genommen wird: erst die Würde, dann das Leben.

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Fast schon ein experimentelles Kammerspiel des Österreichers Michael Haneke, das sich mit dem Thema Gewalt auseinandersetzt, ohne dabei Antworten anzubieten.
Der Zuschauer wird von den Tätern, denen es nur um die "Unterhaltung" geht, augenzwinkernd zur Komplizenschaft aufgefordert, indem Paul sich immer wieder direkt ans "Publikum" wendet. Dieses ist von dem zwiespältigen Werk zunehmend gelangweilt und abgestoßen durch die absurden Brutalitäten. Und ob das Publikum wirklich die Alleinschuld trägt an inszenierter und realer Gewalt, wie es Haneke mehr als einmal andeutet, ist zumindest zweifelhaft.

Rating: $$

 

 

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