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Gunman

Szene mit Dagmar Lassander und Antonio Sabato.

Info

OT: 
Ritornano quelli della Calibro 38

AT:
Killer Imperium

Jahr: I 1977
R, B:
Giuseppe Vari („Joseph Warren“)
B:
Ettore Sanzo
K:
Cristiano Pogano
M:
Coriolano „Lallo“ Gori
D:
Antonio Sabato, Giampiero Albertini, Max Delys, Gino Milli

Quelle: VHS (Mondial)

 

Inhalt

Gerade noch ließ die etwas gelangweilte, doch immerhin nackte Nachtclub-Schickse ihrer Milchbar ein Bad im Sektkelch zukommen, da ist's auch schon vorbei mit der Herrlichkeit: Eine gewaltige Explosion zerreißt Club und drei Gäste. Die Bombe ist das Werk einer Erpresserbande, die extrem unsanft Außenstände eintreibt und die gesamte Geschäftswelt unter Druck setzt.
Die Spezialeinheit der Polizei unter Leitung des alerten Inspektors Gino Baragli (Antonio Sabato) tappt im Dunkeln, zumal alle Informanten trotz des Drucks seitens der Gesetzeshüter aus Furcht vor Betonfüßen den Kopf zu machen. Die Ermittlungen gedeihen erst ein wenig weiter, als sich eine Spur auftut, die in ein bestimmtes Kaff auf Sizilien führt, aus der einige der männlichen Opfer des Mobs stammten. Die Gangster beginnen, unter dem zunehmenden Fahndungsdruck Fehler zu machen, so dass der reiche Obermotz (Luciano Rossi) im Hintergrund beschließt, sich von seinen Schergen via Bleieinlauf zu trennen. Doch zu spät: Die Cops haben bereits Fährte aufgenommen.

Zitate:

Rosy (Dagmar Lassander): „Es ist nur ein Frage der Metaphysik. Das ist alles.“

Maurice (Maurice Poli): „Ich müsste einen hohen Preis zahlen. Beerdigungen sind heutzutage teuer.“

Romolo (Luciano Pigozzi): Ich möchte nicht in ein Fass Zement gesteckt werden.“

Messina (Piero Leri): „Dieses Sonderdezernat ist auf Blut aus.“

Schulmädchen: „Ich will zu meiner Mama!“ – Boss (Luciano Rossi): „Halt endlich die Schnauze!“ – Lehrerin (Marilda Doná): „Sie hat Fieber.“ – „Sie soll das Maul halten.“

Die Kritik des Gunslingers:

Im Werk von Giuseppe Vari, soweit mir geläufig, liegen Licht und Schatten eng beieinander. So auch in diesem Genre-Beitrag, der neben seinen Darstellern mit einigen netten Ideen aufwartet, die den Streifen allerdings auch nicht über Schnitt heben können.
Besonders nervend und nachgeradezu stimmungstötend wie fleischfarbene Miederwaren ist hier der Score Lallo Goris: Meistens suppt ein gniedeliges Keyboard uninspiriert vor sich hin und weckte in mir Lust auf sofortige Verkostung eines Röhrchens ASS. Nun ja, aber nochmal zurück zu den Ideen: Schön ist die Kommunikation des Mobs via Anrufbeantworter in einer leerstehenden Wohnung, auf dem Anweisungen und Nachrichten via Fernabfrage abzurufen sind. Letzterer wird dann aber dem Syndikatschef zum Verhängnis, als eine Gruppe Blinder (sehr fein!) auf Bitten der Polizei die Hintergrundgeräusche auf dem Band analysiert.
Auf seine Charaktere verschwendet Vari keine Zeit: Weder rücken der Kommissar noch sein Widersacher aus dem Klischeehaften hervor. Lediglich Baraglis rechte Hand Bordoni (Giampiero Albertini) erhält so etwas wie eine Persönlichkeit: geschieden, alleinerziehender Vater. Es gibt eine Reihe der üblichen Brutalitäten, wenn etwa Gangster einer Mutter aus nächster Entfernung in den Bauch schießen oder die Geiselnahme einer ganzen Schulklasse nebst öffentlicher Erschießung der Lehrerin. Dazu hat's ein paar Nuditäten: Hier ist neben der eingangs erwähnten Nachtclub-Szene Dagmar Lassander erwähnenswert: Abgeschleppt von Baragli, darf sie sich leicht bekleidet nur mit des Inspektors Schulterhalfter präsentieren. Nett.

Rating: $$$

Splatter:

1/10

 

 

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