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Jack the Ripper

Info

OT: 
Jack, the Ripper
AT:
Eine Stadt sucht einen Mörder

Jahr: GB 1959
R, K:
Robert S. Baker, Monty Berman
B:
Jimmy Sangster
M:
Stanley Black
D:
Eddie Byrne, Lee Petterson, Betty McDowall, Ewen Solon

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Im viktorianischen London hält Jack the Ripper blutige Ernte unter Prostituierten und Amüsiermädchen. Inspector O’Neill (Eddie Byrne), der die überaus erfolglosen, aber personal- und zeitintensiven Ermittlungen leitet, kriegt Druck von oben seitens seiner Vorgesetzten und von unten durch den zunehmend aufgeheizten Mob auf der Straße.
Aus New York erhält der gestresste O’Neill Verstärkung seitens seines Freundes Sam Lowry (Lee Petterson). Dieser ist ebenfalls Polizist und soll auf Weisung des New Yorker Police Departments die Stimmung in London angesichts der Ripper-Panik untersuchen. Die hübsche Anne (Betty McDowall), Nichte von Dr. Tranter (John le Mesurier), Chirurg an der von Sir David Rogers (Ewen Solon) geleiteten Frauenklinik, erklärt sich bereit, Lowry als kundige Stadtführerin ins London der Huren und Säufer einzuführen.
Bei ihrem ersten Zug durch die Gemeinde schlägt der Ripper wieder zu; doch diesmal gab’s einen unfreiwilligen Zeugen. Der sagt aus, der Mörder habe sein Opfer nach einer gewissen Mary Clarke gefragt. Mary, eine ehemalige Nutte und Patientin Tranters, lebt inzwischen unter dem Namen Kitty Knowles (Barbara Burke). Kurze Zeit später hat aber auch Mary ihren letzten Gin getrunken, doch jetzt zieht sich die Schlinge um den guten Jack allmählich zu.

Zitate:

„Cut deeply, John. That’s the secret of surgery of these days. Cut deeply.“ (Dr. Tranter zu seinem Assi, Doc Urquhart (Garard Green))

„Nonsens. Noone dies, when the heart’s still beating.” (Sir David zum verzweifelnden Doc Tranter)

Die Kritik des Gunslingers:

Sehr atmosphärischer und spannender Thriller um den bekanntesten Messermann des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit erkennbar recht kleinem Budget realisiert, fängt der Film in trüben Schwarz-Weißbildern die Atmosphäre des Prekariats-Londons, seiner Saufschuppen und Amüsierbetriebe authentisch ein. Die Nächte, in denen das Grauen umgeht, werden abgelöst durch nebelverhangene, sonnenlose und entsprechend düstere Tage. Geschickt führt der Film seine Ripper-Kandidaten ein, so dass vor allem das Klinikpersonal reihum verdächtig wird. Die Schauspieler sind bis hinein in die kleinsten Nebenrollen seeehr glaubwürdig, auch unterstützt durch den gepflegten, allerdings abgeschwächten Cockney-Akzent. Einzige Ausnahme ist hier Lee Patterson, den ich als schmalztollige Fehlbesetzung empfinde. Wahrscheinlich ist seine Besetzung der aufgepfopften Liebesgeschichte mit der hübschen Betty McDowall geschuldet. Glaubt man imdb so fehlt sämtlichen Versionen dieses Films leider eine Farbsequenz, die ausschließlich in einer Kinofassung zu sehen ist.

Rating: $$$$

 

 

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