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Killing Words

Info

OT: 
Palabras encadenadas

Jahr: SP 2003
R: Laura Maña
B: Fernando de Felipe
K: Xavi Gimenez
M: Francesc Gener
D: Dario Grandinetti, Goya Toledo, Fernando Guillén, Eric Bonicatto

Quelle: TV (Vox)

 

Inhalt

Als die Psychiaterin Laura Gallard (Goya Toledo) verschwindet, fällt der Verdacht rasch auf ihren Ex-Mann, den Uni-Prof Ramon Diaz (Dario Grandinetti). Rasch gesteht Diaz unter den schärfer werdenden Verhören die Entführung seiner Ex. Bei einer Durchsuchung von Diaz’ Bleibe fallen den Bullen zudem allerhand Beweismittel wie Fotos in die Hände sowie eine Videokopie, auf der der Professore einen Mord gesteht.
In der Meinung einen dicken Fisch und Serienkiller am Haken zu haben, verschärfen die Cops die Gangart, zumal Laura immer noch verschwunden ist. Doch der Verdächtige tischt ihnen eine abenteuerliche Geschichte auf, unterfüttert mit offensichtlich stichfesten Beweisen, die die Dinge in einem komplett anderen Licht erscheinen lassen.

Zitate

Ramon:

„Mein Leben ist so normal, dass es kaum zu glauben ist, dass ich heute morgen eine Frau getötet habe. Aber ich habe es getan.“

„Normalerweise häute ich meine Opfer nicht. Doch es war Weihnachten, und ich war sentimental.“

Die Kritik des Gunslingers:

Hervorragender, kammerspielartiger Psychothriller nach einem Theaterstück, der mit Realitäts- und Zeitebenen spielt, ohne sich im Gestrüpp zu verlieren. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch der Beobachter zweifeln immer wieder am aktuellen Stand der Wahrheit, die bereits mit der nächsten Szene wieder obsolet ist. Die Geschichte springt zwischen den beiden zeitversetzt ablaufenden Handlungssträngen – Verhaftung/Verhör von Diaz und den brutaler werdenden Psychospielen zwischen der gefangenen Laura und ihrem Peiniger – hin und her. Die Stränge lassen sich dabei immer wieder ins Leere laufen, spielen sich gegeneinander aus und kreisen um die Wahrheit, die am Ende doch noch enthüllt wird. Mir hätte es unkonkreter besser gefallen.
Die Schauspieler sind toll, allen voran natürlich die beiden Hauptprotagonisten, die sich in Diaz’ bestens ausgestatteten Folterkeller zur erst einmal unkörperlichen Selbstzerfleischung gegenüberstehen. Dazu kitzelt die ambitionierte Kameraarbeit das Maximum an Thrill aus den begrenzten Schauplätzen heraus.

Rating: $$$$+

Splatter:

1/10

 

 

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