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Rache des Johnny Cool, Die

Info

OT: 
Johnny Cool

Jahr: USA 1963
R:
William Asher
B:
Joseph Landon
K:
Sam Leavitt
M:
Billy May
D:
Henry Silva, Elizabeth Montgomery, Jim Backus, Telly Savalas

Quelle: TV (mdr)

 

Inhalt

Im kargen Süden Siziliens verehrt die Landbevölkerung den jungen Salvatore Giordano (Henry Silva) als Wiedergänger Robin Hoods: den Reichen nehmen, um den Armen zu geben. Dass der Banditenfürst dabei selbst nicht zu kurz kommt, verzeiht ihm zwar der örtliche Bauer, nicht aber die Staatsmacht, die jede Bushalte mit seinem Steckbrief tapeziert hat. Groß ist bei den Offiziellen das Hallo, als ein Sonderkommando der Armee den Gangster liquidiert.
Doch, halt: Bei dem öffentlich präsentierten Leichnam handelt es sich lediglich um einen Doppelgänger, denn der echte Salvatore konnte seine Arsch dank des Einflusses von Johnny Colini (Marc Lawrence) retten, eines New Yorker Gangsters italienischer Provenienz, der nun nach seiner Entmachtung in Italien auf Rache sinnt. Giordano soll nun das Werkzeug dieser Rache sein, reicher Lohn ihm gewiss.
Nachdem ihn sein Mentor vertraut gemacht hat mit amerikanischen Sitten und Gebräuchen sowie den Interna des Syndikats, reist Giordano als Johnny Cool in die USA. Hier soll er Colinis Erzfeind und Nachfolger im Amte, Vince Santangelo (Telly Savalas), zur Strecke bringen. Schnell wird Vinnie auf den Neuen aufmerksam, der mit großscheinigem Zaster nur so um sich wirft und auch schon mal den einen oder anderen Leichnam zurücklässt. In der gelangweilten Society-Schönheit Darien Guiness (Elizabeth Montgomery) findet er eine Verbündete. Die Dinge lassen sich gut an für Johnny, bis er schließlich sein Blatt überreizt.

Zitate:

Darien: „Und ich? Bin ich Ihnen auch egal?“ – Johnny: „Kindchen, ich habe keinen Bedarf.“ – D: „Ich bin keine Ware!“ – J: „Na also, dann sind wir uns ja einig.“

Die Kritik des Gunslingers:

Cooler Gangsterthriller von William Asher, der ansonsten sein unzweifelhaft vorhandenes Talent zumeist verschleuderte, sei es in etlichen Sixties-Bikini-Strand-Filmen oder eher uninteressanten TV-Produktionen. Aber dieser Film ist ein heißes Stück Scheiße, Freunde. Our beloved Henry Silva, später unter anderem gern gesehene Hackfresse in italienischen Polizeifilmen, gibt überzeugend den skrupellosen, von sich selbst überzeugten Nachwuchsgangster, der die eigene Messlatte deutlich zu hoch angesetzt hat. Und auch Elizabeth Montgomery als klassisch schöne Blondine, die schmerzhaft mitkriegt, dass man sich bei Abenteuern auch ganz doll wehtun kann, macht eine gute Figur. Dementsprechend erfrischend unhappy ist auch das Ende.
Außerdem gibt’s eine schöne Schwarzweiß-Fotografie und einen hübschen Jazz-Orchester-Score gratis dazu. Das Rat Pack hatte hier übrigens seine whisky- und nikotingefluteten Fingerchen im Spiel: Sammy Davis Jr. und Joey Bishop übernahmen kleinere Nebenrollen, Peter Lawford produzierte.

Rating: $$$$$-(das Minus für den etwas schleppenden Anfang)

Splatter:

0/10

 

 

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