Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Skalpell - Blutiges Spiegelbild

Kein Trailer vorhanden

Info

OT: 
Scalpel
AT:

False Face

Jahr: USA 1976
R: John Grissmer
B: John Grissmer
K: Edward Lachman Jr.
M: Robert Cobert
D: Robert Lansing, Judith Chapman, Arlin Dean Snyder, David Scarroll

Quelle: VHS (RCA/Columbia)

 

Inhalt

Als der alte Thorndyke seine letzte Kurve kratzt, vererbt er seinen gesamten Kies, fünf Millionen Dollar, seiner Enkeltochter Beatrice Reynolds (Judith Chapman). Das Problem: Beatrice ist verschwunden, seit ihr Vater, der Schönheitschirurg Philipp (Robert Lansing), aus Eifersucht ihren letzten Freund umnietete. Töchterchen hatte leider die Tat beobachtet, was zu einer gewissen Entfremdung führte. Nun sucht der Mediziner eine Möglichkeit, trotzdem an das Erbe ranzukommen. Diese tut sich ihm auf, als eine Go-Go-Tänzerin nach einer Kneipenschlägerei mit zermatschtem Gesicht in seine Klinik eingeliefert wird. Er baut die Unbekannte, die idealerweise weder über Freunde noch Verwandte, dafür aber über die Maße seiner Tochter verfügt, zur genauen Kopie um. Die Fremde, Jane (Judith Chapman), spielt gegen entsprechende Gewinnbeteiligung mit, und nach entsprechendem Briefing gelingt die Täuschung, so dass die Beiden die Kohle einsacken können. Nebenbei wird auch noch kräftig miteinander geknattert. Heathers Onkel Bradley (Arlin Dean Snyder), der kurz davor ist, den Betrug zu entlarven, kommen leider sein schwaches Herz und die nicht sonderlich ausgeprägte Hilfsbereitschaft seines Schwagers in die Quere. Nach der Beerdigung taucht aber die echte Heather wieder auf, und Reynolds muss sich entscheiden, welches seiner Mädels er nun wie umlegen lassen möchte. Eine Entscheidung, die ihn der Klapse ein gerüttelt Maß näher bringt.

Zitate

"Bradley, Dein Vater ist tot, und das will ich heute abend feiern." (Reynolds kommentiert Thorndykes Tod)

"Armes Schwein, er ist noch nie über eine Vorwahl hinausgekommen." (Reynolds kommentiert Bradleys Tod)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Schwacher Inzest-Psychothriller, dessen müder Höhepunkt die Szene ist, in der ein gekaufter Killer-Cop, die halbnackte Jane/Heather durch ein Wäldchen jagt. Ansonsten wirkt der gesamte Film so, als sei er eine US-TV-Produktion. Bemerkenswert schlecht ist auch die deutsche Synchro, die sich von der allgemeinen Schlaffheit scheint's hat anstecken lassen. Uninspiriert, lahm und nur zu empfehlen, will man sich die nötige Bettschwere angedeihen lassen.

Rating: $

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien