Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)

Toggle Sidebar

Unheimliche Besucher, Der

Leider kein Trailer!

Info

OT: 
The Night Visitor
AT:
Perfekte Rache (D, Videotitel)
Papegojan (S)
Lunatic (USA, Reissue)

Jahr: USA/S 1970
R:
Laszlo Benedek;
B:
Guy Elmes, Samuel Roecca;
K:
Henning Kristiansen;
M:
Henry Mancini;
D:
Max v. Sydow, Trevor Howard, Per Oscarsson, Liv Ullmann,

Quelle: VHS (CineVideo)

 

Inhalt

Um einen geplanten Versicherungsbetrug zu vertuschen, bringt das Ehepaar Esther und Doktor Anton Jenks (Liv Ullmann, Per Oscarsson) einen Zufalls-Zeugen um. Den Mord schieben sie Salem (Max v. Sydow) in die Schuhe, Esthers problematischem Bruder mit Hang zur Flasche. Seine Freundin Britt (Lotte Freddie) verweigert ihm aus Angst vor den Eltern das Alibi; sein geldgieriger Verteidiger (Rupert Davies) überredet ihn auf Antons Betreiben hin, sich schuldig zu bekennen, während ihm sein Schwager das Testat „unzurechnungsfähig“ ausstellt.
Salem landet in der Geschlossenen: einem als absolut ausbruchsicher geltenden, festungsartigen Etablissement. Doch in jahrelanger Tüftelei findet er einen Weg, den gastfreundlichen Ort des Nachts hin und wieder zu verlassen, um seinen fein überlegten Racheplan in die Tat umzusetzen. Der ermittelnde Inspektor (Trevor Howard) kann trotz intensiven Tatverdachts lange Zeit nur die Trümmer von Salems Aktionen wegräumen, denn der sitzt ja offensichtlich hoch und trocken in seiner Zelle. Doch am Ende kommt ihm Kommissar Zufall zu Hilfe.

Zitate:

„Ich bin nicht entlassen worden … aus der Hölle wird man nicht so leicht entlassen.“ (Salem)

Wissen ist eine furchtbare Sache.“ (Salem)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Feines Thrillerkino aus dem hohen Norden, in dem weniger das „Wer?“, denn das ist sofort geklärt, als das „Wie?“ für Spannung sorgt. Neben den wirklich tollen Schauspielern übernehmen fast unbemerkt Landschaft und Atmosphäre zusätzliche Hauptrollen. Der Film, der um die winterliche Mittsommernacht spielt, wird dominiert durch ein graues Zwielicht, das auch in den Innenräumen nicht weicht. Über die karge, leicht verschneite Landschaft heult dazu ununterbrochen ein strenger Wind, der die freudlosen, harten Gesichtszüge der Protagonisten noch tiefer gräbt. In Einigen wird der Fluchttrieb so stark, dass sie für eine vermeintlich bessere Zukunft töten.
Das Ende allerdings…. Ihr Leut’, Ihr Leut’, wie jetzt vielleicht der Frankfurter sagen würde … ist dann doch etwas zuviel des Guten.

Rating: $$$$

Splatter:

1/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien