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Zwei Mrs Carrolls, Die

Info

OT: 
The two Mrs. Carrolls
AT:
Die zweite Mrs. Carroll

Jahr: USA 1947
R:
Peter Godfrey
B:
Thomas Job
K:
Peverell Marley
M:
Franz Waxman
D:
Humphrey Bogart, Barbara Stanwyck, Alexis Smith, Patrick O'Moore, Ann Carter

Quelle: TV-Ausstrahlung (WDR)

 

Inhalt

Geoffrey Carroll (Humphrey Bogart), ein in England lebender Amerikaner, ist Maler, leider kein besonders erfolgreicher. Da er sich mal wieder in einer Schaffenskrise befindet, braucht er eine neue Muse, sprich: Ehefrau. Die findet er in der begüterten Sally Morton (Barbara Stanwyck). Nachdem er Ehefrau Nummer Eins mittels schlückchenweisen Verabreichens giftiger Milch unter die Erde gebracht hat, ist der Weg frei für Nummer Zwei. Zusammen mit Tochter Bee (Ann Carter) zieht er in Sallys Landhaus ein.
Doch die nächste Schaffenskrise gräbt sich bereits durch die wahnsinnsumflorten Gehirnwindungen des Künstlers. Glücklicherweise steht Muse Drei bereits auf der Matte: Es ist die schwerreiche Cecily Latham (Alexis Smith), die ein Auge auf Geoff geworfen hat. Kurze Zeit später erkrankt Sally, leider ebenfalls Milchtrinkerin, heftig. Spätestens, als sie im Atelier des Gatten ein Portrait von sich als Todesengel entdeckt, werden ihre üblen Vorahnungen zur Gewissheit: Nämliches Motiv hatte Geoffrey auch als letztes Bild seiner ersten Frau angefertigt.

Zitat:

Geoffrey: "Ich male immer, was ich sehe. Manche finden das unmöglich." - Cecily: "Ich mag sowas: Das klingt so gnadenlos."

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Wenig origineller Thriller, der mit Humphrey Bogart in der Hauptrolle auch noch richtig schön fehlbesetzt ist: Wer nimmt Bogey allen Ernstes den verrückten (!) Maler (!!!) ab? In vielen Szenen wirkt er wie ein Gangster, dem man den Pinsel aus therapeutischen Gründen in die Finger gedrückt hat, die eher gewohnt sind, handfest auszuteilen.
Kein Wunder, dass der Film, der erst zwei Jahre nach seinem Entstehen herauskam, dann in den Kinos floppte. Vielen Kritikern gilt er als absoluter Tiefpunkt in Humphrey Bogarts Karriere.
Doch hat das Werk auch seine guten Seiten: eine schöne Kameraarbeit und ein Score, der durchaus spannende Momente hervorkitzeln kann. Alexis Smith als coole, gelangweilte Blonde ist ebenfalls einen Hingucker wert.

Rating: $$+

Splatter:

0/10

 

 

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