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Alle für einen - Prügel für alle

Info

OT: 
Tutti per uno … Botte per tutti
AT:

Todos para uno, Golpes para todos (SP)
Three Musketeers of the West (Int.)

Jahr: I/SP/D 1973
R, B:
Bruno Corbucci
B:
Tito Carpi, Leonardo Martin, Peter Berling
K:
Rafael Pacheco
M:
Carlo Rustichelli
D:
Giancarlo Prete (“Timothy Brent”), Luigi Montefiori (“George Eastman”), Karin Schubert, Cris “Chris” Huerta

Quelle: VHS (VPS)

 

Inhalt

Dart Clonewater Jr. (Giancarlo Prete), fröhlich die vorhandene Weiblichkeit knatternder Casanova im beschaulichen Weiler Cheese Valley, ist flügge geworden. Nun ist Zeit, das Landeier-Dasein gegen eine stramme Karriere bei den Texas Rangers einzutauschen.
Nach einer gewaltigen Tortenschlacht macht er sich auf, drei Kumpels seines verstorbenen Vaters aufzuspüren: „Die drei Unzertrennlichen“, McAthos (Luigi Montefiori), Aramirez (Leo Anchoriz) und Portland (Cris Huerta), waren ebenfalls bei der Truppe und leben nach der Zwangspensionierung ein zünftiges Schnorrerdasein. In einer dicken Saloon-Schlägerei macht man sich zwischen fliegenden Zähnen und jeder Menge Kleinholz näher miteinander bekannt.
So kann Dart die Jungs anschließend dazu überreden, die Eskorte für einen Medizintransport nach Mexiko zu übernehmen, dem die schnaffte Ärztin Dr. Alice Ferguson (Karin Schubert) vorsteht. Diese ist allerdings in Wirklichkeit Mitarbeiterin des gierigen Bankiers LeDuc (Eduardo Fajardo), der über diesen Weg versucht, jede Menge Gold zugunsten eines mexikanischen Diktators außer Landes zu schaffen.
Schnell haben „Die unzertrennlichen Drei“ den Braten gerochen und versuchen ihrerseits, an den Zaster ranzukommen. Ebenso wie die falsche Ärztin. Doch Dart Jr. will die Barren lieber der mexikanischen Revolución zur Verfügung stellen.

Zitate

Dart: „Bei uns zu Hause sagt man: Aus einem goldenen Arsch kommt noch lange kein goldener Furz.“

Die Kritik des Gunslingers:

Bruno Corbucci versuchte hier, die bekannte Geschichte Alexandre Dumas’ um die drei respektive vier Musketiere in den Westen zu verlegen. Und das geht mangels Ideen, Witz und Tempo gehörig in die Beinkleider.
Eigentlich erstaunlich, denn mit den vier Hauptakteuren hat Corbucci ein durchaus glückliches Händchen bewiesen und damit eigentlich bereits einen guten Teil der Ernte in die Scheuer eingefahren. Doch es gelingt dem Buch nicht, eigene Ideen zu entwickeln und die vier Jungs richtig zu fordern oder zumindest Gags richtig zu platzieren. Obwohl das Totenkopfäffchen, das sich direkt vor dem Gesicht Eduardo Fajardos am Hintern kratzt, selbst dem immer übellauniger werdenden Gunslinger ein Lächeln in die allmählich versteinernden Gesichtszüge gezaubert hat.
Alles in allem wirkt der gesamte Streifen zwar technisch solide, aber lustlos runtergekurbelt und wie ein Sammelsurium, das sich von besseren Vorbildern bedient: von der Tortenschlacht über kräftige Spaßkloppe und Kung Fu-Einlagen bis hin zum skurrilen Typenpanoptikum. Also eher was für die Schrottpresse, liebe Gemeinde.

Rating: $$

Bodycount:

0

Explizite Brutalitäten:

Nada

Liebe/Splatter:

0/10

 

 

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