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Höllenhunde, Die

Leider kein Trailer.

Info

OT: 
La Spina dorsale del Diavolo 

AT:
The Deserter
Djavolja kicma (JU)
The Devil’s Backbone (USA)
Ride to Glory (USA)

Jahr:
I/USA/JU 1971
R:
Burt Kennedy, Niksa Fugosi
B:
Clair Huffaker
K:
Aldo Tonti
M:
Piero Piccioni
D:
Bekim Fehmiu, Ricardo Montalban, Slim Pickens, Richard Crenna

Quelle: VHS (CIC)

 

Inhalt

Eine Armeepatrouille unter Captain Victor Kaleb (Bekim Fehmiu) muss entdecken, dass Apachen die kleine Missionssiedlung unweit des Forts zerstört, die Einwohner massakriert haben. Die einzige Überlebende ist Kalebs Frau, der er aufgrund ihrer schweren Folter-Verletzungen allerdings höchst selbst den Gnadenschuss verpassen muss.
Kaleb hängt daraufhin den Armeerock an den Nagel, nicht ohne vorher seinem fettärschigen Colonel (Richard Crenna) noch ein paar Bleidinger verpasst zu haben. Als wegen Mordversuchs verurteilter und von der Armee gejagter Apachenkiller fristet er nun zusammen mit einem indianerfressenden Schäferhund sein Dasein im Grenzland zu Mexiko.
Zwei Jahre später übernimmt General Miles (John Huston) das Kommando in dem unruhigen Frontabschnitt. Neben den alltäglichen Scharmützeln mit den Indianern dräut weit größeres Unheil, denn Spähern zufolge stellt Apachenchief Mangus Durango (Mimmo Palmara) in Mexiko eine gewaltige Armee auf. Miles lässt Kaleb reaktivieren, damit dieser aus Freiwilligen eine schlagkräftige Spezialeinheit aufbaut. Der Auftrag: nach Mexiko einsickern und mit den renitenten Wilden kurzen Prozess machen. Der Lohn neben Ruhm und Ehre für alle: die ehrenvolle Rehabilitation für Kaleb.

Zitate

Colonel Brown: „Möchten Sie das Fort inspizieren, General?“ – General Miles: „Ist Ihnen nicht gut? Zeigen Sie mir lieber, wo es einen Drink gibt!“

Die Kritik des Gunslingers:

Fusionsprodukt aus US- / Euro- und Italowestern, bei dem es sich eher um einen Kriegsfilm in anderen Klamotten handelt. Das Handlungsmuster ist entsprechend: Widerborstiger, aber unverzichtbar wichtiger Offizier rekrutiert einen Trupp von Raubeinen, um einen delikaten Spezialauftrag gegen einen übermächtigen Gegner durchzuziehen. Wie einschlägige Vorbilder, die beispielsweise vor WK-II- Hintergrund spielen, beschäftigt sich auch dieser Streifen in weiten Teilen mit der knüppelharten Ausbildung und dem Zusammenwachsen der Truppe, die schlussendlich alle rassischen, politischen, persönlichen Differenzen überwindet. In einer Zeit, in der es bereits zum guten Kinoton gehörte, sich die berechtigten Belange der Indianer zu eigen zu machen, ist dieser Film bemerkenswert unkorrekt: Westernroutinier Burt Kennedy und sein Co-Regisseur Niksa Fugosi zeigen die Indianer als entmenschte Killermaschinen, die letztendlich zurecht ausradiert werden. Lediglich General Miles lässt en passant fallen, dass sich ja auch die Weißen gegenüber den Ureinwohnern wie Scheiße benommen haben. Hier kann ich mir allerdings vorstellen, dass ihm die Synchro entsprechenden Passus in den Mund gelegt hat, um potenzielle Kritiker milder zu stimmen.
Fängt der Film noch rau und spannend an, so ist’s damit spätestens Essig, wenn die Freiwilligen ausgewählt sind und die Ausbildung beginnt. Danach läuft das Ganze nach Schema F ab, auch wenn die Massaker gut in Szene gesetzt sind.

Rating: $$$

Bodycount:

unzählbar, darunter ca. 10 Gringos und eine Frau

Explizite Brutalitäten:

Kalebs Leute befragen einen gefangen Apachen mit Hilfe von Dynamit ;-)

Liebe:

0/10

Splatter:

2/10

 

 

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