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Django - unersättlich wie der Satan

Leider kein Trailer.

Info

OT: 
L'Uomo venuto per uccidere
AT:
Rattler Kid (I)
Der Mann, der zu töten kam (DDR)
Un Hombre vino a matar (SP)

Jahr: I/SP 1968
R:
Leon Klimovsky
B:
Luigi Mondello
K: Julio Ortas
M: Francesco de Masi
D: Richard Wyler; Guglielmo Spoletini ("William Bogart"); Brad Harris; Simon Arriaga, Luis Induni, Femi Benussi

Quelle: VHS (Best Buy Movie)

 

Inhalt

Ein kleines Banditengrüppchen raubt die Regimentskasse von Fort Jackson und legt dabei auch den Fortkommandanten um. Sergeant Anthony Garnett (Richard Wyler) lässt sich von den schweren Jungs leichtfertig übertölpeln und hat prompt eine Mordanklage am Hals: Tod durch den Strang lautet das Urteil des hohen Gerichts. Doch mit Hilfe seines Seelsorgers gelingt Tony die Flucht: Er klaut sich ein paar Zivilklamotten zusammen und macht sich als Rattler Kid auf die Suche nach den Verbrechern.
Das Unternehmen lässt sich recht erfolgreich an, denn bald ruhen alle Schurken bis auf den Boss in der staubigen Erde New Mexicos. Doch um letzteren zu erwischen, müsste er ihn erst mal kennen. Kid kommt erst weiter, als ihn sein Banditen-Cousin Riff Gonzales (Guglielmo Spoletini) anheuert: Die Jungs wollen eine Bank klarmachen, kommen aber nicht am kantigen Sheriff Bill Manners (Brad Harris) vorbei. Eben diesen soll Kid für sie aus dem Weg räumen.

Die Kritik des Gunslingers:

Trotz seiner Spannungsarmut, ein durchaus ansehbarer Film, den Leon Klimovsky da inszenierte. Wichtiger als der Racheplot ist der innere Konflikt, den Garnett durchlebt, als er seinen alten Lehrer (Simon Arriaga) wiedertrifft, der ihn an seine einstigen Träume erinnert. Garnetts Maxime - "Träume sind Lebensersatz, und das Leben ist für mich völlig wertlos"- gerät gehörig ins Wanken.
Leider verfügt Klimovsky nicht über die Darsteller, um dies adäquat umzusetzen. Sowohl der Brite Wyler als auch der Ami Harris kanten sich wie Felsklötze durch den Film. Passabel und boshaft die Schurken-Crew: Neben Spoletini sind das Abo-Gangster wie Luis Induni und Francisco Brana. Die fackeln als Ablenkungsmanöver und aus purem Spaß einer Siedlerfamilie schon mal den Planwagen nebst Vorräten ab und entführen das Töchterlein, um sich an ihm zu ergötzen. Erwähnenswert ist der sparsam eingesetzte, melancholische Trompeten- und Gitarren-Score.

Rating: $$$-

Bodycount:

ca. 10 Gringos, 1 Indianer, 1 Frau

Explizite Brutalitäten:

Kid foltert einen schlecht geschminkten "Indianer", aber nicht deswegen oder wegen des beschissenen Kostüms: Der war nämlich am Überfall auf Fort Jackson beteiligt und soll nun die Namen seiner Komplizen ausspucken.

Liebe:

Die sexy Kellnerin Helen (Femi Benussi) steht auf Sheriff Bill: 1/10

Splatter:

0/10

 

 

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