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Drei Amen für den Satan

Info

OT: 
La Vendetta é un Piatto che si serve freddo

Jahr: I 1971
R, B:
Pasquale Squitieri ("William Redford")
B:
Monica Felt
K: Angelo Lotti
M: Piero Umiliani
D: Leonardo Manzella ("Leonard Mann"), Ivan Djrassimovic ("Rassimov"), Elisabeth Eversfield, Steffen Zacharias, Teodoro Corrà, Klaus Kinski

Quelle: VHS (Silwa), TV (Tele 5)

 

Inhalt

Indianer massakrieren die Farmerfamilie Bridger, von der nur der kleine Jeremie überlebt. Zehn Jahre später ist aus dem rachedürstenden Jerry ("Leonard Mann") ein verbitterter Indianerkiller und Skalpjäger geworden.
Doch allmählich erfährt er die Wahrheit: Der in Dollars schwimmende Großrancher Perkins (Ivan Djrassimovic) lässt seinen Unterführer Boone (Teodoro Corrà) die "Indianer-Überfälle" organisieren, um die Kleinfarmer abzurocken, deren Land er sich untern Nagel reißen will. Zur Tarnung werden an den Tatorten immer ein paar tote Indianer verstreut. Furcht und Schrecken unterstützt der korrupte Virgil Prescott (Klaus Kinski), Herausgeber der Lokalzeitung, mit entsprechenden Artikeln. Doch zusammen mit dem durchgeknallten "Doc" (Steffen Zacharias) lässt es Jerry richtig krachen.

Zitate:

"Ich kann dir versprechen: Es tut mit überhaupt nicht weh." (Der Doc säbelt Jerry eine Kugel aus dem Balg natürlich ohne Betäubung)

"Der Glaube vollbringt Wunder, aber ich glaube, wir sollten jetzt abhauen, sonst werden wir uns wundern." (Der Doc hat mal wieder ein paar Leute beschissen)

Die Kritik des Gunslingers:

Müder Langeweiler von Pasquale Squitieri ("William Redford") aus dem Jahr 1971, der immerhin passable Bilder (K: Angelo Lotti) liefert. Leonardo Manzella ist mit der Hauptrolle leider wieder überfordert und verwechselt hölzern mit cool.
Doch mit dem Italo-Kroaten Ivan Djrassimovic ("Ivan Rassimov"), der in seinem etwas pomadigen Habit erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist, sowie Teodoro Corrà ist immerhin die Schurkenseite gut besetzt. Sehr bizarr und völlig überflüssig ist die Nebenrolle Kinskis, der seine Matte diesmal grau gefärbt hat und mit Schießbrille Marke "Liebe 47" den Intellektuellen gibt.
Der Film ist allein aufgrund seiner milden antirassistischen Tendenz bemerkenswert. Die anscheinend nach Gusto eingesetzte Schere sorgt zudem für etliche Hänger und Ungereimtheiten in der Geschichte.

Rating: $$+

Bodycount:

20 Gringos, 16 Indianer, 2 Frauen, 1 Kind

Brutalitäten:

  • Die Einwohner des Städtchens Tucson haben so ihre Probleme mit den Indianern: Zur Entspannung teeren und federn sie die arme Tune.
  • Der böse Perkins lässt die entführte Tune übel auspeitschen, als sie sich mit den Zähnen wirkungsvoll weigert, mit Prescott in die Federn zu steigen.

 

Liebe:

Unmotivierte Liebesgeschichte zwischen Indianergirl Tune (Elisabeth Eversfield), das sich Jerry an den Hals wirft, obwohl der den Rest ihrer Sippe um den Kopfschmuck erleichtert hat. Zitat: "Tune wird weißem Jäger nur Honig ins Herz gießen." Noch Fragen? Trotzdem: 3/10

Splatter:

0/10

 

 

 

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