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Blut für Dracula

Info

OT: 
Dracula – Prince of Darkness

Jahr: GB 1966
R: T
erence Fisher
B:
Jimmy Sangster (“John Sansom”)
K:
Michael Reed
M:
James Bernard
D:
Francis Matthews, Suzan Farmer, Christopher Lee, Andrew Keir, Barbara Shelley

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Das Londoner Pärchen Diana und Charles (sic!) Kent (Suzan Farmer, Francis Matthews) macht Sightseeing-Urlaub (in good ole’ Europe, im Schlepptau Charles’ Bruder Alan (Charles Tingwell) und sein ewig nörgelndes Weib Helen (Barbara Shelley). Schlusspunkt der Reise soll der Weiler Karlsbad in Transsylvanien sein. Doch bereits im Vorfeld erreichen düstere Warnungen der Briten Ohr: Der bodenständige und dem Aberglauben ansonsten abholde Pater Sandor (Andrew Keir) warnt sie eindringlich vor Besuch jenes „verfluchten“ Ortes und insbesondere seines Schlosses. Wie nicht anders zu erwarten, weigert sich am nächsten Tag der Kutscher angesichts der einbrechenden Dämmerung, die Reisegruppe das letzte Stück nach Karlsbad zu bringen und setzt die vier Briten mitten in der Walachei aus.
Eine fahrerlose Kalesche, die kurze Zeit später des Weges kommt und von den Reisenden leichtfertig bestiegen wird, bringt diese natürlich presto zum Schlosse, in dem man sie offensichtlich erwartet: Ein Tisch ist gedeckt, und das Gepäck ist ebenfalls bereits eingetrudelt. Nachdem vor allem Helen genug Zeit bekommen hat, sich zu ängstigen, taucht auch noch ein verschrobener Zausel (Philip Latham) auf, der sich als Sachwalter des verstorbenen Schlossherren, Graf Dracula, vorstellt. So ist es wenig überraschend, dass des Nachts erstmal zwei der großzügig bewirteten Touristen, genauer gesagt, deren Blut, dringend gebraucht werden, um den lieben Verblichenen zu reanimieren. Den Überlebenden gelingt die Flucht, um gemeinsam mit Pater Sandor gegen den wieder erstarkenden Vampirfürsten anzutreten, der dank menschlicher Helfer seinen Einflussbereich bedrohlich auszuweiten droht.

Zitate:

„Man will auf Reisen was erleben, das einem zuhause nicht jeden Tag passiert.“ (Charles)

„Es gibt für alles eine natürliche Erklärung.“ (Diana)

Mein Herr starb ohne Nachkommen … jedenfalls ohne Nachkommen im üblichen Sinne.“ (Gabor)

Alan: „Du wirst sehen: Morgen hast du alles vergessen.“ – Helen: „Es gibt für uns kein Morgen.“

Die Kritik des Gunslingers:

Der Film setzt zehn Jahre nach dem ersten Teil an, so dass wir außer einem kurzen, erklärenden Ausschnitt zu Beginn auf ein Wiedersehen mit Peter „Dr. van Helsing“ Cushing verzichten müssen. Darüber hinaus ist Christopher Lee, obwohl er die Besetzungsliste anführt, erst ab der zweiten Filmhälfte und dann leider recht selten zu sehen. Doch das war’s schon mit der Meckerei.
„Blut für Dracula“ bietet ansonsten alles, was die Hammerfilme auszeichnet. Angefangen von den schönen Kulissen über die spezifische Farbdramaturgie und einige milde Gore- und Erotikeffekte – Freigabe ab 12?? – sowie die mit Filmverlauf deutliche Temposteigerung, nachdem sich die Geschichte Zeit genommen hat, Figuren und Orte sorgfältig einzuführen. Es gibt in der Geschichte allerdings kleinere Ungereimtheiten, etwa warum nicht wenigstens Charles schon mal was von Graf Dracula gehört hat, obwohl er offenkundig Basiswissen über Vampire besitzt. Warum öffnet Di ihrer vampiresken Schwägerin das Fenster? Christopher Lee dominiert trotz seiner raren Auftritte natürlich den Film, obwohl er kein Wort spricht. Etwas blässlich bleiben da naturgemäß die weiteren Figuren, die schon von der Rolle her nicht viel entgegenzusetzen haben. Wen’s interessiert: Charles Tingwell war auch der Inspektor in den „Miss-Marple“-Filmen.

Rating: $$$$

Splatter:

3/10

 

 

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